HALLO
Das erste Magazin «Hallo» mit einem Porträt über Antje Weithaas, einem Doppelinterview mit Mikhail Timoshenko und Elitsa Desseva und den Resultaten unserer letzten Publikumsumfrage.
Das erste Magazin «Hallo» mit einem Porträt über Antje Weithaas, einem Doppelinterview mit Mikhail Timoshenko und Elitsa Desseva und den Resultaten unserer letzten Publikumsumfrage.
Wie nehmen Sie das Musikkollegium Winterthur wahr? Was schätzen Sie an unserem Angebot? Und wo sehen Sie Verbesserungspotenzial? Diese Fragen standen im Mittelpunkt unserer Publikumsumfrage, die wir im Frühling durchgeführt haben.
Die zahlreichen Rückmeldungen haben uns sehr gefreut. Besonders wertvoll war für uns aber auch Ihre Kritik – denn sie hilft uns, unser Angebot kontinuierlich weiterzuentwickeln. Herzlichen Dank an alle, die sich die Zeit genommen haben, an der Umfrage teilzunehmen.
Das Saisonprogramm 26/27 ist da. Lesen Sie über das Motto «Natur» im Essay zu «Musik als Landschaft» von Felix Michel, über Konzerte mit Solist:innen aus unseren eigenen Reihen, die Abschiedskonzerte und Spanientournée von Roberto González-Monjas und mehr.
Letzte Woche traffen sich unsere Praktikant:innen der Saison 25/26 mit Roberto González-Monjas. Nach der Probe kamen unsere jungen Musiker mitsamt ihren Instrumenten zusammen, um sich gegenseitig und Roberto auch jenseits des Konzertbetriebs kennenzulernen. In diesem Rahmen wurde musiziert, zugehört, ausprobiert und ausgetauscht.
Mit dabei waren: Yelyzaveta Zubenko (Violine), Paloma Serrano Garcia (Viola), Natacha Stumpe (Kontrabass), Evdokia Kolyasina (Flöte), Geukchan Lee (Klarinette) und Clara Hinterholzer (Fagott) – leider verhindert war Tiphaine Lucas (Violoncello).
Im Gespräch gab es Raum für Neugier, Visionen und Anekdoten sowie die Gelegenheit, Roberto mit Fragen zu löchern – zu seinem Werdegang, seiner künstlerischen Haltung und dem Leben als Musiker. Es war ein inspirierender Austausch auf Augenhöhe.
Solche Begegnungen sind ein zentraler Teil unserer Arbeit beim Musikkollegium Winterthur: Wir wollen nicht nur auf höchstem Niveau musizieren, sondern auch junge Talente fördern, begleiten und sie in die Welt des Berufsorchesters einführen. Im Miteinander und in der Vielfalt der Perspektiven wächst die musikalische Qualität.
Danke an alle Beteiligten für diesen lebendigen Nachmittag!
Bogdan Božović prägt seit 2022 als Erster Konzertmeister den Klang des Musikkollegium Winterthur. Dabei startete seine Musikkarriere eher leise – mit Kopfhörern am Plattenschrank seiner Eltern. Ein Porträt über einen Musiker, dessen Zuhause die Musik ist.
ZDRAVO – Ein Blick in unsere neue Magazinausgabe
Von persönlichen Einblicken im Editorial über Gespräche mit Roberto González-Monjas und Bogdan Božović bis hin zu spannenden Einblicken in die Arbeit des Musikkollegiums: Diese Ausgabe führt durch eine vielfältige musikalische Landschaft. Ob in Zusammenarbeit mit der Winterthurer Band Sebass oder auf der Opernbühne mit Così fan tutte – Porträts, neue Klangformate und besondere Projekte eröffnen faszinierende Perspektiven. Lernen Sie Künstler:innen wie Bogdan Božović und Elisabeth Leonskaja kennen, entdecken Sie partizipative Formate und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des musikalischen Nachwuchses. Ein facettenreicher Überblick über die Saison.
Chefdirigent Roberto González-Monjas verabschiedet sich mit einem persönlichen Video vom Musikkollegium Winterthur. Hier geht es zur Video-Botschaft.
Das neue Magazin «Hallo» ist da – und ab sofort online zu lesen!
Freuen Sie sich auf spannende Tauchgänge hinter die Kulissen des Musikkollegium Winterthur: mit anregenden Gesprächen mit Nemanja Radulović sowie Ondřej Adámek und Christian Tetzlaff. Zudem werfen wir einen Blick in die Arbeit eines Teams des Universitätsspitals Zürich, das zur professionellen Vorsorge für Musikerohren geforscht hat – inklusive eines Interviews mit Oberarzt David Bächinger. Ergänzt wird dies durch einen Beitrag über Komponist:innen, die mit Gehörsleiden zu kämpfen hatten.
Weitere Highlights sind Porträts von Benjamin Attahir sowie zwei internationalen Preisträger:innen. Ausserdem freuen wir uns über eine neue Weinkolumne unseres Chefdirigenten Roberto González-Monjas – diesmal genauer gesagt: eine Champagner-Kolumne!
Und nicht zuletzt nehmen wir Sie mit auf Reisen: Dieses Mal berichtet Hanna Heber von „Hubi“. Wer Hubi ist, finden Sie am besten selbst heraus …
Viel Vergnügen beim Lesen!
Der Jahresbericht 2024/25 des Musikkollegium Winterthur gibt Einblick in die Aktivitäten des Vereins sowie in die Jahresrechnung der vergangenen Saison 2024/25. Präsident Daniel Bircher und die Direktoren Sebastian Hazod und Christian Ledermann wagen einen Blick in die Zukunft und sprechen über die Herausforderungen und die gesellschaftliche Relevanz des bald 400-jährigen Vereins. Erfahren Sie ausserdem mehr über den Berufsalltag der Menschen auf und hinter der Bühne sowie das oft unsichtbare Wirken von Einspringer:innen bei kurzfristigen Absagen. Der Bericht beleuchtet zudem das Engagement des Musikkollegium Winterthur für Nachwuchsförderung und den Bereich Teilhabe & Partizipation.
Wir freuen uns sehr, die diesjährigen Preisträgerinnen des Werner-Reinhart-Stipendiums vorzustellen, die wir auf ihrem Weg unterstützen dürfen.
Das neue Magazin «Hello» ist da und online zu lesen! Freuen Sie sich auf Einblicke hinter die Kulissen des Musikkollegium Winterthur: Ein packendes Gespräch zwischen Timothy Ridout und Mark Simpson, spannende Porträts über unseren Oboisten Leonid Surkov und die Dirigentin Kalena Bovell sowie eine Wiederentdeckung der fast vergessenen Sinfonikerinnen Emilie Mayer und Louise Farrenc. Ausserdem blicken wir zurück auf 150 Jahre Berufsorchester (1875–2025), begleiten die Geigerin Kristīne Balanas, die innerhalb weniger Stunden als Ersatz für Isabelle Faust auf der Stadthausbühne stand, und werfen einen Blick auf Nachhaltigkeit im Konzertalltag. Und wer Lust auf eine ganz besondere Perspektive hat, begleitet unseren Solocellisten auf seine frühmorgendliche Segessä.
Das Konzert vom 26. März «In Memoriam Pierre Boulez & Wolfgang Rihm» wurde vom SRF 2 Kultur aufgezeichnet und wird am 23. Juli in der Sendung «Musik unserer Zeit» von 21.00 – 22.00 Uhr ausgestrahlt.
Neben Berufsorchester und Konservatorium verfügt der Verein Musikkollegium Winterthur über einen weiteren Pfeiler – nämlich sein Archiv, zu dessen reichen Bestand der Winterthurer Musikmäzen Werner Reinhart namhaft beitrug. Dieses ist einerseits Teil der Sammlung Winterthur der Winterhurer Bibliotheken an der Oberen Kirchgasse. Andererseits befinden sich ungefähr 500 Kunstwerke aus Reinharts Nachlass in der Villa Rychenberg. Nun können die Kunstwerke zum ersten Mal in einer Ausstellung bewundert werden. Erfahren Sie mehr im Artikel.
Im Juni 2025 spielt Roberto González-Monjas alle fünf Violinkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart an zwei Abenden. Er tut dies als Solist, der auch gleich das Orchester leitet. Und die drei Einzelsätze, die Mozart neben den Konzerten komponierte, spielt er ebenfalls. Wenn uns das in Staunen versetzt, ist das ganz in Mozarts Sinne: Überwältigung des Publikums war eine lebenslange Strategie des Komponisten.
Die Konzertsaison 2025/2026 steht beim Musikkollegium Winterthur unter dem Thema «Ursprünge». Warum der Begriff im Plural steht und wie sich das Thema durch die Konzertprogramme zieht, beleuchtet Felix Michel.
Das neue Saisonprogramm zum Thema «URSPRÜNGE» ist da! Darin enthalten sind verschiedene Texte, eine Bildstrecke aus dem Nachlass Werner Reinhart, Informationen zu den Konzertreihen und natürlich ein ausgiebiger Konzertkalender.
Gewisse Geschichten sind etwas aufwendiger zu erzählen. So etwa das Märchen über die junge Frau Anna: Drei Orchester, drei Komponist:innen, eine Dirigentin und eine Märchenerzählerin spannen hierfür zusammen. Über die Entstehung des Projekts «Legenden, Leggende, Légendes».
Lesen Sie das neue Magazin «Kia Ora» nun auch online; mit spannenden Inhalten zu Felix Klieser, der Dirigentin Gemma New, unseren Posaunisten Frédéric Bonvin und das Projekt «Legenden, Leggende, Légendes». Das Magazin ist eine wertvolle Möglichkeit, wichtige Einblicke hinter die Kulissen des Musikkollegium Winterthur zu gewinnen.
Der Hornist Felix Klieser hat geschafft, was als unmöglich gilt: eine Karriere als Hornsolist, ohne in einem Orchester zu spielen. Nach inzwischen 7 veröffentlichten Alben und zahlreichen Solokonzerten ist der 33-jährige nicht mehr aus der Branche wegzudenken. Im Interview ist ihm von dieser beinahe einzigartigen Sonderstellung nichts anzumerken, er ist bodenständig, kollegial und erzählfreudig. Ich erreiche ihn per Videoanruf in seiner Wohnung bei Düsseldorf.
Der in Winterthur lebende Komponist Alfred Felder schreibt über das Komponieren und besonders über seine Oper «Walpurgisnacht», die in Winterthur am 3. April konzertant uraufgeführt wird.
Die vier Musiker beantworten Fragen zur Musik, Literatur und musikalischen Monogamie.
Weinkolumne von Roberto González-Monjas mit besonderer Verbindung zum Gesprächskonzert «LA CHIESA» am 13. Februar.
Per sofort: Teil 2/3 der Triptychon-Aufnahmen «WERDEN – SEIN – VERGEHEN» ist ab jetzt online und im Handel erhältlich. Mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Diana Syrse, Michael Haydn und Johann Christian Bach. Für weiterführende Links klicken.
Lesen Sie das neue Magazin «Bun Dé» nun auch online; mit spannenden Inhalten zu Vimbayi Kaziboni, Sol Gabetta, Heinz Holliger, dem JACK Quartet, Ilan Volkov und erfahren Sie mehr über das Erbe Werner Reinharts. Das Magazin ist eine wertvolle Möglichkeit, wichtige Einblicke hinter die Kulissen des Musikkollegium Winterthur zu gewinnen.
Das Werner-Reinhart-Stipendium des Musikkollegium Winterthur und der Stiftung Lyra fördert den Orchesternachwuchs in der Schweiz.
Burhan Öçal ist Perkussionist, Sänger, Komponist, Produzent, Schauspieler und Erzähler. Er spielt in verschiedenen musikalischen Ensembles und gibt mit ihnen Konzerte auf der ganzen Welt. In seiner Musik vereint er Einflüsse aus verschiedenen musikalischen Epochen, Stilen und Kulturen. Dabei ist ihm der verbindende Aspekt, den Musik einnehmen kann, besonders wichtig. Im Februar wird er als Erzähler auf Türkisch zusammen mit dem Musikkollegium Winterthur das Musikmärchen «Peter und der Wolf» von Sergej Prokofieff auf die Bühne bringen.
Ein Porträt von Lisa Schön
Sechs Jahre hat es gedauert, bis Dai Fujikuras Doppelkonzert für Violine und Flöte endlich das Licht der Welt erblickte. Eine eigene Klangwelt scheint auf, in welcher die Stimmen der Solistinnen einem Vogelschwarm gleich umeinander schwirren. Im Januar erlebt das Konzert seine Schweizer Erstaufführung, #follow-Künstler Vimbayi Kaziboni wird sie dirigieren. Im Interview erzählt er, warum er so gerne neuen Stücken zum Leben verhilft und warum Dirigieren bedeutet, Überzeugungsarbeit zu leisten.
Ein Interview mit Leah Biebert
An der Generalversammlung am 10. Dezember 2024 wurde ein neuer Vereinspräsident als Nachfolger von Philipp Stoffel gewählt. Wir freuen uns, Daniel Bircher beim Musikkollegium Winterthur begrüssen zu dürfen. Im Artikel können Sie mehr über den neuen Präsidenten erfahren.
Das Konzert vom 30. Oktober 2024 wurde vom Radio SRF 2 Kultur aufgezeichnet. Am 23. Januar 2025 wird es um 20:00 auf SRF2 ausgestrahlt. Das Konzert war eins der bisherigen Highlights der Saison. Sollten Sie es verpasst haben, haben Sie nun die einmalige Gelegenheit, das Konzert auf diesem Wege auch zu erleben.
Film und Musik! Im Dezember kommt erneut ein Film mit Live-Musik unseres Orchesters auf die Leinwand. Dieses Mal handelt es sich um die berühmte Geschichte des Schellen-Urslis, verfilmt von Oscar-Preisträger Xavier Koller (Regie) und Martin Tillman (Musik), der schon an manchem Blockbuster mitgewirkt hat.
Die Verfilmung von Xavier Koller fügt der Geschichte neue Figuren hinzu, die dazu einladen, eigene Stereotypen zu überdenken.
Wie Yulianna Avdeeva am Klavier Menschen zusammenbringt.
Ein Portrait von Lisa Schön
Leonid Surkov tritt in dieser Saison sein Probejahr beim Musikkollegium Winterthur an. Das gewonnene Probespiel ist nicht das einzige, worüber sich der erst 24-jährige freuen durfte: Vor wenigen Tagen hat er den ersten Platz bei dem berühmten ARD Musikwettbewerb gewonnen! Wir gratulieren Leonid von Herzen und freuen uns auf viel schöne Musik mit ihm!
Chefdirigent Roberto González-Monjas spricht im Interview über seine beiden Lunch-Konzerte der Saison 24/25. Dabei spricht er ebenfalls über Musik ganz allgemein, das Musikkollegium Winterthur und die Verbindung zwischen Essen und verschiedenen Konzertformaten.
Mao Fujita über seine Lieblingskomponisten, Inspirationsquellen und die Unterschiede zwischen seiner Heimatstadt Tokio und Berlin. Ein Portrait von Felix Kriewald.
Gregor A. Mayrhofer, der Komponist des «Recycling Concerto» spricht im Interview über die Entstehung dieses Werks und über Nachhaltigkeit in der klassischen Musik. Wie klingt Müll, wie klingt Abfall und wie gehen wir mit dem Fakt um, dass niemand von uns ein Klimaschutz-Engel ist? Im Gespräch mit Marie Walkowiak gibt der Komponist und Dirigent seine Ansichten preis.
Das Recycling Concerto entstand auf Initiative der Zürcher Kantonalbank, die seit 2012 Partnerin und seit der Saison 2023/24 Hauptpartnerin des Musikkollegium Winterthur ist. Florence Schnydrig Moser, Head Private Banking und Mitglied der Generaldirektion der Zürcher Kantonalbank, erzählt wie die Zusammenarbeit entstanden ist und wie die ZKB Nachhaltigkeit lebt und bei ihren Partner:innen fördert.
3 Fragen an Florence Schnydrig Moser, Zürcher Kantonalbank
Lesen Sie jetzt die neue Ausgabe unseres Magazins «KONNICHIWA» auch digital. In dieser Ausgabe spricht der japanische Pianist Mao Fujita, der die Saison des Musikkollegium Winterthur mit dem Schumann-Klavierkonzert eröffnen wird, über seine Inspirationsquellen, seine Lieblingskomponisten und Unterschiede zwischen seiner Heimatstadt Tokyo und Berlin. Gregor A. Mayrhofer, der Komponist und Dirigent des Recycling-Concertos, gibt ein Interview zu seinem Kompositionsprozess und dem Engagement für Klimaschutz in der Kunst und ausserdem können Sie Gespräche von Roberto González-Monjas, Paul-Boris Kertsman und Bogdan Božović zum neuen Format der Lunch-Konzerte nachlesen. Wir wünschen Ihnen Viel Vergnügen beim Lesen!
Am 29. Mai 2024 spielte das Musikkollegium Winterthur unter der Leitung von Matthias Pintscher ein Programm aus Wagner (Siegfried-Idyll), Czernowin («Moths of Hunger and Awe», Schweizerische Uraufführung) und Mozart (Gran Partita). Der Mitschnitt aus diesem Konzert wird am 18. Juli 2024 zwischen 20.00 und 22.00 Uhr im Radio SRF2 Kultur ausgestrahlt.
Pablo Ferrández spielt Cello auf der Überholspur. Zwei renommierte Alben, zahlreiche Preise und überschwängliches Lob von allen Seiten säumen seinen Weg zum Cellogipfel, manche sagen, er sei sogar schon dort angekommen. In Winterthur wird er das Cellokonzert von Edward Elgar aufführen. Ein Gespräch über grosse Werke, grosse Kolleg:innen und die Ambivalenz von Wettbewerben.
Wir haben ein Experiment gewagt und uns über drei Saisons hinweg mit den grossen Themen WERDEN – SEIN – VERGEHEN auseinandergesetzt. Die Saison 24/25 ist die dritte und letzte Station dieses Dreischrittes und widmet sich ganz dem VERGEHEN. Als Zeitkunst ist die Musik oberste Fürsprecherin der Vergänglichkeit. Erklingen und Verklingen, Werden und Vergehen liegen in dieser Kunstform beieinander. Im Konzert können flüchtige Schallwellen zum Erlebnis werden und einmalige emotionale Reaktionen hervorrufen. Ein Feingespür für die menschliche Gefühlswelt hatte Wolfgang Amadeus Mozart. Seine «Jupiter-Sinfonie» und sein Requiem gehören zu den Hauptwerken der Saison. Auch Gustav Mahlers «Lied von der Erde» kreist um das Thema Vergänglichkeit. Der letzte Satz, «Abschied», ist ein auskomponiertes Entschwinden in die Ewigkeit.
Das Kulturmagazin Coucou hat für die Saison 24/25 eine Bildstrecke kuratiert, die sich passend zum Saisonthema VERGEHEN mit der Vergänglichkeit und ihrer Beständigkeit auseinandersetzt.
«Die Vergänglichkeit ist das Beständige. Überall und jederzeit hinterlässt sie mal un-, mal merklich ihre Spuren.»
Tauchen Sie ein in unser Saisonprogramm 24/25 und lassen Sie sich von den verschiedenen Formen der Vergänglichkeit inspirieren. Denn diese Saison steht unter dem Thema VERGEHEN. Als Zeitkunst ist die Musik oberste Fürsprecherin der Vergänglichkeit. Erklingen und Verklingen, Werden und Vergehen liegen in dieser Kunstform beieinander.
Der neue Direktor des Musikkollegium Winterthur ist nun bekannt: Der 37-jährige Oberösterreicher Sebastian Hazod übernimmt ab Januar 2025 die Leitung des Musikkollegium Winterthur. Er ist seit 2018 Geschäftsführer des Symphonieorchester Vorarlberg (SOV). Sebastian Hazod folgt auf Dominik Deuber, der seine Karriere beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) fortsetzt.
Die Komponistin Chaya Czernowin bespricht im Interview ihr neues Werk «Moths of Hunger and Awe». Dabei spricht sie über ihre Kompositionsprozesse und natürlich auch über den besonderen Namen des Stückes. Am 29. Mai kommt es mit dem Musikkollegium Winterthur unter der Leitung von Matthias Pintscher zur schweizerischen Erstaufführung.
Die Dirigentin Cosette Justo Valdés spannt in ihrem Konzertprogramm einen Bogen über hundert Jahre klassische kubanische Musikgeschichte. Sie lässt sowohl die Musik als auch deren Geschichten für sich sprechen.
Heinz Holliger, der legendäre Oboist und Komponist, gab einst zu Protokoll, dass Jean Calvin und Huldrych Zwingli die Schweiz «entchort» hätten. Gesang und Orgelspiel verbannte Zwingli aus den Kirchen. Und doch gab es sie auch weiterhin, die gemeinschaftliche Musikausübung – allerdings im geschlossenen Zirkel. Bald schon tat sich die betuchte (männliche) Zürcher Stadtgesellschaft zudem zu Kollegien zusammen, Winterthur folgte im frühen 17. Jahrhundert, wohl auf Initiative des Theologen Hans Heinrich Meyer.
Am 21. März erklingt Bachs Matthäus-Passion in der Stadtkirche Winterthur. Unter der Leitung von Roberto González-Monjas mit der Zürcher Sing-Akademie und den Jungen Stimmen des Konservatorium Winterthur. Als Solist:innen begleiten uns Ian Bostridge, Jonas Müller, Joanne Lunn, Ann Hallenberg, Benjamin Bruns und Simon Keenlyside.
Werner-Reinhart-Stipendium des Musikkollegium Winterthur und der Stiftung Lyra fördert den Orchesternachwuchs in der Schweiz.
Das Musikkollegium Winterthur und die Stiftung Lyra vereinbaren eine langfristige Partnerschaft zur Förderung des Orchesternachwuchses in der Schweiz. Herausragende junge Musiker:innen erhalten im Rahmen ihres Orchesterpraktikums beim Musikkollegium Winterthur ein individuelles Stipendium der Stiftung Lyra. Die neue Partnerschaft beginnt mit der Saison 2024/25. Das Werner Reinhart-Stipendium des Musikkollegium Winterthur und der Stiftung Lyra umfasst ein Fördervolumen von jährlich CHF 30 000.
Lesen Sie jetzt die neue Ausgabe unseres Magazins «OLA» auch digital. In dieser Ausgabe spricht die portugiesische Dirigentin Joana Carneiro über ihre Gedanken zum Werk «La passion de Simone», die Komponistin Chaya Czernowin erzählt von ihrer Komposition, und der Cellist Pablo Ferrández gibt einen Einblick in seinen musikalischen Werdegang. Erfahren Sie zudem die spannenden Hintergründe unseres Barock-Festivals im April, lesen Sie über die Besonderheit der kubanischen Musik und entdecken Sie weitere spannende Artikel zu Themen, die uns bis in den Sommer 2024 begleiten werden. Wir wünschen Ihnen Viel Vergnügen beim Lesen!
Das Orchester ist Joana Carneiros Instrument. Und wer ihre Lebensgeschichte kennt, den dürfte das
eigentlich kaum wundern, denn die Portugiesin ist als eines von neun musizierenden Kindern aufgewachsen.
Füllen Sie unsere Umfrage aus und werden Sie Teil eines gesamtschweizerischen Orchesterprojekts!
Gerne wollen wir Ihre Ideen und Gedanken in einer neuen Komposition zum Thema Legenden für die Saison 24/25 einfliessen lassen.
Bleiben Sie gespannt und beeinflussen Sie eine Schweizer Uraufführung!
Wenn man über hochwertige Violinen spricht, fällt vor allem der Name Stradivari, möglicherweise noch Guarneri und Guadagnini, doch dann ist häufig schon Schluss. Zeitweilig waren allerdings die Modelle eines ausserhalb der geigenden Gesellschaft weitestgehend unbekannten Meisters viel gefragter – Jakob Stainer lebte von 1619 bis 1683 in Tirol und gilt heute als Vater des deutschen Geigenbaus. Sein Werk beläuft sich auf nur etwa 350 Instrumente, da er sein Leben lan allein und ohne Gehilfen arbeitete. Das Musikkollegium Winterthur ist im Besitz eines vollständigen Quartetts aus Stainer-Instrumenten – zwei Geigen von 1659, einer Bratsche von 1660 und einem Cello von 1673, das einzige spielbare Stainer-Quartett weltweit.
Klassik und Jazz – warum eigentlich nicht? Die deutsche Pianistin Johanna Summer macht es vor. Vielfältig und spontan improvisiert sie nicht etwa über gängige Klassiker der Jazzliteratur, sondern über Stücke Bachs und Schumanns. Mit vier CDs, Preisen wie den deutschen Jazzpreis oder den Jazz Pott und Auftritten an renommierten Musik-Festivals macht sich die junge Jazz-Pianistin ihren Namen. Für uns hat Johanna Summer eine Playlist kuratiert mit Werken, die sie inspirieren und begleiten.
Mit dem Dirigenten und Geiger Roberto González-Monjas hat das wackere Musikkollegium Winterthur einen Glücksgriffgemacht. Oder man kann auch sagen, dass Intendant Dominik Deuber so klug war, nicht lange zu fackeln, den Konzertmeister zum Chefdirigenten zu machen. Auf der CD «Werden» ist zu hören, wie viel Furor González-Monjas in die alte Formation bringt: Klassiker neu gehört, klug gemischt, mit einer Weltersteinspielung Zucker bestäubt. Christian Berzins
Oper, das ist Huw Montague Rendalls Welt. Logisch, könnte man jetzt sagen, er ist ja auch Bariton – und dazu mit seinen 30 Jahren ein sehr erfolgreicher. Doch wer mit dem britischen Sänger länger spricht, wird herausfinden, dass die Oper nicht erst seit Beginn seiner Bühnenkarriere alles für ihn ist, sondern es schon immer war, denn seine Eltern sind auch Opernsänger:innen.
Bachs Cello-Suiten sind, jede für sich, ein Eintauchen in verschiedene seelische Zustände und Stimmungen und werden dadurch zu einer Art Reise. Wenn man nicht den gesamten Zyklus spielt, stellt sich also immer die Frage: Auf welche Etappen möchte man das Publikum mitnehmen, um ihnen möglichst viel zeigen zu können? Jean-Guihen Queyras über sein Programm in Winterthur, aufgezeichnet von Hannah Schmidt.
Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Zusammenarbeit mit Chefdirigent Roberto González-Monjas vorzeitig für zwei weitere Jahre, bis Ende Juli 2027, verlängern konnten. Seit 2013 verbinden Roberto González-Monjas und das Musikkollegium Winterthur eine fruchtbare Zusammenarbeit. Er stand dem Orchester acht Jahre lang als Erster Konzertmeister vor. Im Oktober 2021 startete er als Chefdirigent, weiterhin war er auch als Solist und Kammermusiker zu erleben.
Was für ein Coup! Mit einem schwarzweiss gedrehten Stummfilm gewann der französische Regisseur Michel Hazanavicius 2012 den Oscar als bester Film.
Gleich vier weitere Preise heimste «The Artist» ein, u.a. für die beste Filmmusik. Der Soundtrack von Ludovic Bource erinnert genauso virtuos an die Blütezeit des Stummfilms wie die prächtige Ausstattung und die luftig-verspielte Story. Ein wunderbares Filmvergnügen, zu dem in einer Nebenrolle ein Hund beiträgt. Darüber haben wir mit Coco, dem goldgelockten Mittelpudel unserer Grafikerin Rebecca De Bautista gesprochen.
Fünf Künstlerpersönlichkeiten begleiten das Musikkollegium Winterthur durch die drei Konzertsaisons des Triptychons «Werden – Sein – Vergehen» und zeigen unterschiedliche Facetten ihres künstlerischen Schaffens. Im Januar dirigiert Barbara Hannigan das Neujahrskonzert mit Hits vom New Yorker Broadway der 1940er und aus der Pariser Operette des Second Empire und Jean-Quihen Queyras spielt in einem Solo-Rezital Cello-Suiten von Johann Sebastian Bach.
Manfred Höin, unser Orchesterwart seit 1990, wurde Ende November 2023 pensioniert.
Ohne Orchesterwart kein Konzert. Aber was braucht es alles, damit eine Veranstaltung wortwörtlich reibungslos über die Bühne geht? Manfred Höin ist seit 1990 beim Musikkollegium Winterthur und hat vor seiner Pensionierung aus seinem Alltag erzählt.
Jede:r sollte es kennen! Die Augen von Leila Josefowicz leuchten. Wenn die Violinistin im Dezember nach Winterthur kommt, wird sie eines ihrer Lieblingsstücke spielen, da freut sie sich schon drauf. Vorher aber sind wir noch zu einem Gespräch verabredet. Ich erreiche Leila in ihrem Apartment in New York, vor ihren Fenstern regnet es in Strömen. Während sich die Strassen der Stadt mit Wasser füllen, sprechen wir über den Tod, die Zweite Wiener Schule und die Liebe zur
Musik.
Lesen Sie jetzt die neue Ausgabe unseres Magazins «HELLO» auch digital. Was Sie in dieser Ausgabe erwartet? Ein Gespräch mit der Leila Josefowicz, ein Porträt von Bariton Huw Montague Rendall, eine Playlist von Johanna Summer, Beiträge von Artistic Partner Barbara Hannigan und Jean-Guihen Queyras sowie weitere Geschichten, die uns von Dezember bis Februar 2024 begleiten werden. Viel Vergnügen beim Lesen!
Das sinfonisches Werk «La Célébration» von Champagnerproduzent Maison Krug, komponiert von Diego, Nora und Lionel Baldenweg für die Eventreihe «Krug x Music», eingespielt vom Musikkollegium Winterthur, ist in zwei Kategorien für die Music+Sound Awards in London nominiert worden – für «Best Original Composition in Branding» sowie «Best Artist + Brand Collaboration»
Diego Baldenweg zur Einspielung der Komposition: «Das Krug-Projekt haben wir mit dem Sinfonieorchester Musikkollegium Winterthur eingespielt. Vom Timing her hat es gepasst und vom Klangkörper her war es ideal für diese Komposition. Für einen andern Champagner hätten wir vielleicht mit elektronischen Klängen gearbeitet. Wir arbeiten mit Leuten, die wir schätzen. Zusammen mit dem Tonhalle Orchester und dem Züricher Kammerorchester sind das unsere Lieblingsorchester.»
Auf Ende der Saison 23/24 verlässt Dominik Deuber das Musikkollegium Winterthur, um seine Karriere beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) fortzusetzen.
Seit August 2020 leitet Dominik Deuber (44) das Musikkollegium Winterthur. Nun tritt er auf Ende Juli 2024 zurück, um die Leitung des Bereichs Orchester, Chor und Konzerte des NDR zu übernehmen. Dominik Deuber hat das Musikkollegium Winterthur in seiner Funktion als Direktor massgeblich mitgeprägt und zu einer national und international beachteten Institution mitentwickelt.
Unter seiner Führung konnte das Programm dank vieler Winterthurer Debuts von internationalen und renommierten Künstler:innen und neuer Formate diversifiziert und die Kommunikation neu ausgerichtet werden. Das Musikkollegium Winterthur ist heute schweiz- und europaweit hervorragend etabliert. Die Zahl der Abonnent:innen hat sich dementsprechend in den letzten Jahren verdreifacht.
Kalena Bovell liebt Kochen und Kraftsport, sie dirigiert, dichtet und setzt sich in den USA für die Musikausbildung von Kindern und Jugendlichen of Color ein. Ein Gespräch über ihren Werdegang, Hürden im Klassikbetrieb, über Chancengleichheit und Programmgestaltung.
Kalena Bovell im Gespräch mit Ida Hermes
Gabriela Montero ist eine Ausnahmepianistin – und zwar vor allem, weil sie sich einer Disziplin verschrieben hat, die von nahezu allen anderen Konzertpianist:innen gemieden wird: der Improvisation. Dabei gibt Montero ein Mikrofon ins Publikum und lässt mutige Anwesende Melodien singen, die sie dann als Grundlage für eine grosse romantische Fantasie, einen barocken Tanz oder ein Medley nutzt. Die Begeisterung im Publikum ist jedes Mal durchsetzt von grossem Erstaunen: Wie macht sie das nur?
Mozarts letzte Sinfonien übertrafen die Erwartungen von Unterhaltung, Vergnügen und Konvention enorm. Seine 40. Sinfonie setzt diesem Zyklus ein Ende und öffnete neue Türen: Sie ist das erste gross angelegte sinfonische Werk, das Realismus und Expressionismus in den Mittelpunkt der absoluten Musik stellt.
Zur Saisoneröffnung, die unter dem Thema «Sein» stehen wird, kommentiert die mexikanische Komponistin und Sängerin Diana Syrse Mozarts 40. Sinfonie gemeinsam mit dem Musikkollegium Winterthur. Marie Walkowiak hat mit ihr über ihren persönlichen Bezug zum Werk, mexikanische Einflüsse auf ihre Komposition und Zeitreisen gesprochen.
Herzlich willkommen Paul-Boris! Wir freuen uns sehr, dass du uns als Assistenzdirigent in den Saisons 23/24 und 24/25 begleiten wirst.
Die neue Ausgabe unseres Magazins «HOLA», liebes Publikum, liebe Leser:innen, können Sie auch digital lesen. Was Sie in dieser Ausgabe erwartet? Ein Gespräch mit der Künstlerin Gabriela Montero, Hintergrundinformationen zum Auftragswerk der jungen Komponistin Diana Syrse und ihren Bezug zu Mozarts 40. Sinfonie, eine Playlist von Artistic Partner Caroline Shaw, einen Beitrag über das Projekt «Schulpatenschaften» und weitere spannende Geschichten rund um das Musikkollegium Winterthur. Viel Vergnügen beim Lesen!
Familienmensch, Naturliebhaber, Optimist: Es sind diese drei Worte, die nach einem Gespräch mit Jan Lisiecki besonders stark nachklingen. Nachklingen auch deshalb, weil es dazwischen natürlich auch immer wieder um das geht, wofür er weltberühmt ist, nämlich sein Klavierspiel. Das steht für ihn nicht nur in seinen zahlreichen Konzerten auf dem Programm, sondern auch, wie er schildert, an dem für ihn perfekten Morgen direkt nach einem ausgiebigen Frühstück, inklusive frisch gepresstem Orangensaft, auf Platz Eins.
WERKE VON MOZART – BEETHOVEN – TARRODI
Roberto González-Monjas über Mozarts Sinfonie Nr. 39
«Auch wenn man Musik nicht vollständig verstehen muss, ist es faszinierend, die Geheimnisse hinter musikalischen Meisterwerken zu entschlüsseln.»
Das Thema unserer Saison 22/23, «Werden», ist direkt aus Mozarts grossartiger Symphonie Nr. 39 entnommen. Dieses Werk wird mit Begriffen wie Freimaurerei, Virtuosität, Natur, Geheimnis und Erleuchtung in Verbindung gebracht. Aber warum? Kann Musik diese Ideen wirklich ausdrücken, oder assoziieren wir nur willkürlich romantische Bedeutungen mit ihr? Wie können wir ein Manuskript interpretieren, das 1788 bei Kerzenlicht eilig mit Tinte auf Pergament geschrieben wurde? Wir laden Sie herzlich ein, sich mit den verborgenen Aspekten dieses faszinierenden Werks zu beschäftigen.
EINSHOCH6 vereinen, was vermeintlich nicht zusammengehört: Hip-Hop und Klassik. Ihre Konzerte regen zum Bewegen an, ihre Energie steckt an, und das Publikum lässt los. Zu ihrem 20-jährigen Bandgeburtstag kommen sie – nach coronabedingtem Stillstand – nach Winterthur und nehmen mit ihrem Programm «Die Stadt springt» zusammen mit dem Musikkollegium die Fahrt wieder auf. Stellvertretend für die neunköpfige Gruppe geben Jakob Haas, Michie Hahn und Amadeus Hiller einen Einblick in ihre Arbeit.
Wir gratulieren unserem Konzertmeister Bogdan Božović, unserem Solo-Bratschisten Vladimir Babeshko und unserer Solo-Fagottistin Valeria Curti zum bestandenen Probejahr. Viele Highlights prägten das Erlebnis der drei Musiker – unter anderem die Begegnung und die Zusammenarbeit mit Barbara Hannigan.
Unter der Leitung unseres Chefdirigenten Roberto González-Monjas wurde «La Célébration», die vom schweizer-australischen Komponisten-Trio Baldenweg geschriebene Melodie für den Jahrgangschampagner «Krug Grande Cuvée 171ème Édition», mit unserem Orchester im Stadthaus Winterthur eingespielt.
Für Caroline Shaw kommt der Ton vor der geschriebenen Note. Ihre Stücke entspringen ihrer eigenen Stimme, sie sieht sich selbst zuerst als Performerin, dann als Komponistin. Als eine der wenigen Frauen und jüngste Person überhaupt wurde sie 2013 mit dem Pulitzer Prize of Music ausgezeichnet. Über eine bemerkenswerte Künstlerin, die in Winterthur auch selbst mit auf der Bühne stehen wird.
Die Musik, live gespielt, hat die Kraft, uns alle auf unterschiedlichste Art und Weise emotional zu berühren. Wenn die Musik im Konzertsaal übernimmt, lässt sie uns den Alltag vergessen und ganz im Moment SEIN. Schallwellen von Instrumenten und Stimmen verbinden Werk, Künstler:innen und Publikum und schaff en einmalige Momente, die noch lange nachklingen. Wir sind überzeugt, Ihnen mit unserem Programm der Saison 23/24 viele solcher Momente zu bieten.
Tauchen Sie auf den folgenden Seiten ein in unser Saisonthema SEIN. Die Musik, live gespielt, hat die Kraft, uns alle auf unterschiedlichste Art und Weise emotional zu berühren. Wenn die Musik im Konzertsaal übernimmt, lässt sie uns den Alltag vergessen und ganz im Moment SEIN. Schallwellen von Instrumenten und Stimmen verbinden Werk, Künstler:innen und Publikum und schaff en einmalige Momente, die noch lange nachklingen. Wir sind überzeugt, Ihnen mit unserem Programm der Saison 23/24 viele solcher Momente zu bieten.
Geniessen Sie eine Konzerteinführung bequem von zuhause aus. Mit animierten Musikvisualisierungen des digitalen Musikvermittlungsprojekts Music:Eyes – See what you Hear wird sinfonische Musik in tiefgründiger Art und Weise wahrnehmbar.
Violinistin Lisa Batiashvili und Chefdirigent Roberto González-Monjas kennen sich schon seit Ewigkeiten. Im Mai 2023 stehen sie in Winterthur zum ersten mal gemeinsam auf der Bühne. Hier sprechen sie über ihre Zusammenarbeit, ihre Liebe zur Musik und den aktuellen Zeitgeist der Musikindustrie.
Die neue Ausgabe unseres Magazins «Hello», liebes Publikum, liebe Leser:innen, können Sie gleich herunterladen. Was Sie in dieser Ausgabe erwartet? Ein Gespräch mit der Künstlerin Lisa Batiashvili und Roberto Gonzàlez-Monjas, ein Portrait über die mit dem Pulitzer Prize of Music ausgezeichnete Caroline Shaw und weitere spannende Berichte. Viel Vergnügen beim Lesen!
Am Anfang völlige Dunkelheit im Konzertsaal, begleitet von einem Urknall in c-Moll. Pianissimo gespielte Melodiefragmente mäandern durch das Orchester. Es fehlen musikalische Ordnung und Regeln. Dann plötzlich: «Und Gott sprach: Es werde Licht!» In Joseph Haydns «Die Schöpfung» geht die Sonne mit einem ekstatisch hellen C-Dur in unseren Ohren auf. Am 03. Juni wird dieser Moment im Stadthaus Winterthur auch für die Augen Realität werden. Gemeinsam mit dem Lichtkünstler Laurenz Theinert führt das Musikkollegium Winterthur unter der Leitung von Chefdirigent Roberto González-Monjas Haydns bekanntestes Oratorium auf.
Herzlich Willkommen Francesco! Wir freuen uns sehr, dass du ab April 2023 unser Orchester als zweite Geige Stimmführer ergänzen wirst.
Die in Kansas geborene Joyce DiDonato, mehrfache Grammy-Preisträgerin und Gewinnerin des Olivier Award 2018 für herausragende Leistungen in der Oper, ist #FOLLOW-Künstlerin des Musikkollegium Winterthur. Joyce DiDonato begeistert ihr Publikum auf der ganzen Welt und wurde vom New Yorker zur vielleicht «stärksten Sängerin ihrer Generation» erklärt. Mit einer Stimme, die laut der Times «nichts weniger als 24-Karat-Gold» ist, hat sich Joyce DiDonato sowohl als Künstlerin als auch als leidenschaftliche Verfechterin der Künste an die Spitze der Branche katapultiert – und sich in Opern von Händel und Mozart sowie durch ihre umfangreiche, gefeierte Diskografie international einen Namen gemacht.
Eine Masterclass mit Joyce DiDonato in Zusammenarbeit mit der ZHdK eröffnete die #FOLLOW-Woche mit dieser transformativen Persönlichkeit im Bereich der Künste. Anlässlich der Proben für das Konzert «Les nuits d'été» inspirierten sich Künstlerin, Chefdirigent Roberto Gonzàlez-Monjas und Musiker:innen gegenseitig.
In den letzten Tagen haben das Musikkollegium Winterthur diverse Anfragen bezüglich der Partnerschaft mit der Credit Suisse erreicht. Gerne erläutern wir die aktuelle Situation:
Die Credit Suisse unterstützt das Musikkollegium Winterthur seit 2005 und ist seit 2015 Hauptpartnerin. Bereits Mitte 2022 sind das Musikkollegium Winterthur und die Credit Suisse in gegenseitigem Einverständnis übereingekommen, die bestehende Partnerschaft nach Ablauf per 31. Juli 2023 nicht zu verlängern.
Die Zürcher Kantonalbank ist seit 2012 Partnerin des Musikkollegiums Winterthur und hat sich bereits im November 2022 entschieden, ihr Engagement markant auszubauen: Ab der Saison 2023/24 wird die Zürcher Kantonalbank neu den Status als Hauptpartnerin einnehmen.
Das Musikkollegium Winterthur freut sich sehr, mit der Zürcher Kantonalbank eine ideale Hauptpartnerin ab der Saison 2023/24 gefunden zu haben. Wir danken der Zürcher Kantonalbank für dieses Commitment zugunsten unserer traditionsreichen Institution und der Kulturstadt Winterthur.
Weitere Details über die Hauptpartnerschaft mit der Zürcher Kantonalbank werden im Rahmen der Saisonankündigung 2023/24 kommuniziert.
Roberto González-Monjas wurde am Donnerstag, 23. März 2023 zum Chefdirigenten des Mozarteumorchesters Salzburg ernannt. Ab der Saison 2024/25 wird er dieses neue Engagement mit Begeisterung übernehmen. Weiterhin bleibt er als Chefdirigent dem Musikkollegium Winterthur und dem Orquesta Sinfónica de Galicia treu, und widmet sich seinem Herzensprojekt – der Iberacademy.
Kein anderes klassisches Sinfonieorchester der Schweiz widmet sich dem zeitgenössischen Musikschaffen so selbstverständlich wie das Musikkollegium Winterthur. Wir möchten Erwachsenen, die Freude und Interesse an Musik haben, einen anregenden Zugang zu den verschiedensten Klangformen und -farben vermitteln. Ein Höhepunkt dieser Saison steht unter unserem Saisonthema «Werden» und ist das Konzert «Les Espaces acoustiques». Gérard Grisey erforscht kompositorisch den Klang an sich.
Im Rahmen des 400-jährigen Jubiläums des Musikkollegium Winterthur soll das Musikmärchen "Peter und der Wolf" bis 2029 in 29 Sprachen veröffentlicht werden um es einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Bereits gibt es die Fassung auf Berndeutsch und Französisch, gerade hat das Projekt mit der Veröffentlichung der eingesprochenen Übersetzungen auf Türkisch, Brasilianisch und Albanisch begonnen. Stimme der albanischen Übersetzung für "Peter und der Wolf" ist die Jazzsängerin Elina Duni.
Ein Porträt über die Mezzosopranistin Joyce DiDonato von Sophie Emilie Beha
Fünf Künstlerpersönlichkeiten begleiten das Musikkollegium Winterthur durch die drei Konzertsaisons 22-25. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein, doch allen gemeinsam ist musikalische Neugierde, Offenheit, Vielseitigkeit und das Streben nach Exzellenz. Mit ihren Auftritten werden sie dem Orchester wie auch dem Publikum belebende Impulse verleihen und bleibende Erinnerung schaffen.
Neugier und Vielfalt prägen das künstlerische Wirken von Jean-Guihen Queyras. Auf der Bühne erlebt man einen Künstler, der sich mit ganzer Leidenschaft der Musik widmet, sich dabei aber vollkommen unprätentiös und demütig den Werken gegenüber verhält, um das Wesen der Musik unverfälscht und klar wiederzugeben. Diese Ethik der Interpretation lernte Jean-Guihen Queyras bei Pierre Boulez, mit dem ihn eine lange Zusammenarbeit verband. Mit diesem Ansatz geht Jean-Guihen Queyras in jede Aufführung, stets mit makelloser Technik und klarem, verbindlichem Ton, um sich ganz der Musik hinzugeben. Beim Musikkollegium Winterthur wird er erstmals im März 2023 als Solist auftreten und ist unser Artistic Partner für die Saisons 22-25.
Wir freuen uns, auf die Projekte mit Jean-Guihen Queyras, Artistic Partner des Musikkollegium Winterthur, die wir in den Saisons 22-25 gemeinsam umsetzen dürfen.
Der Jazz-Musiker Marius Neset hat als Auftakt zu seinem Besuch bei uns im März eine Playlist kuratiert mit Songs und Werken verschiedenster Genres von Klassik über Jazz bis hin zu Pop. In seiner Auswahl verrät er uns seine Lieblingsband und seinen liebsten Komponisten, welche Musik seine eigenen Kompositionen beeinflusst und weitergebracht hat, welchen Song er schon als Kind auf und ab gehört hat und welches Stück so richtig groovt.
Eine Masterclass mit Barbara Hannigan in Zusammenarbeit mit der ZHdK eröffnete unsere neue #FOLLOW-Reihe. Während einer ganzen Woche wurden zudem die Werke «Metamorphosen» von Richard Strauss und «La voix humaine» von Francis Poulenc mit unserem Orchester einstudiert. Gegenseitig inspirierten sich Künstlerin, Konzertmeister und Musiker:innen – und inszenierten diese Werke im restlos ausverkauften Konzertsaal des Winterthurer Stadthauses.
Die kanadische Sängerin und Dirigentin begeisterte das Publikum in Winterthur sowie im Theater Chur – «ein Konzertereignis der Extraklasse», so die «Südostschweiz Bündner Zeitung».
Wir freuen uns auf die zukünftigen Projekte, die wir mit Barbara Hannigan als Artistic Partner des Musikkollegium Winterthur umsetzen werden. Denn diese Ausnahmekünstlerin wird auch unsere Saisons 23/24 und 24/25 bereichern.
Der Name «Reinhart» ist bis heute in Winterthur präsent: Die eindrücklichen Kunstsammlungen von Oskar Reinhart am Stadtgarten und am Römerholz sind Kunstliebhaber:innen bestens bekannt. Das Erbe seines Bruders, Werner Reinhart, ist etwas schwieriger zu greifen: Die Musik war seine grosse Liebe. Als Musikmäzen machte er vor ca. 100 Jahren Winterthur zu einem Zentrum – hier wurde Musikgeschichte geschrieben.
Das zweite Magazin der Saison 2022/23
Hannigan ist ein Multitalent. Als Sänger-Darstellerin und Dirigentin setzt Barbara Hannigan regelmässig Massstäbe. In dieser Doppelfunktion präsentiert die Kanadierin im Januar 2023 als #FOLLOW-Künstlerin eine eigene Bühnenkreation als Schweizer Erstaufführung.
Viviane Chassot wurde mit ihrem Album «Pure Bach» mit dem diesjährigen OPUS KLASSIK ausgezeichnet.
Das erste Magazin der Saison 2022/23
Unser Chefdirigent Roberto González-Monjas wurde am 5. Oktober 2022 zum Musikdirektor des Orquesta Sinfónica de Galicia ernannt. Seine erste Amtszeit für drei Spielzeiten beginnt mit der Saison 2023/24.
Daniel Gubelmanns lyrischer Saxofonsound ist sein Markenzeichen und steht im Zentrum seiner Band „Five on Fire.“ Im Jahr 2013 erfolgte die Fusion mit einem Streichquartett. Jetzt wurde der Rahmen noch einmal ausgeweitet: Auf dem aktuellen Album „Eternal Movement“ musizieren „Five on Fire“ mit einer großen Streicherbesetzung des Musikkollegiums Winterthur.
Was für ein Saisonauftakt! Herzlichen Dank an alle, die mit uns in die neue Saison «Werden» gestartet sind. Die schönsten Impressionen des Eröffnungskonzerts finden Sie hier in Bildern.
Am vergangenen Freitag feierten das Musikkollegium Winterthur und das Konservatorium Winterthur im und um das Stadthaus gemeinsam den Auftakt in die neue Saison. Die schönsten Impressionen in Bildern.
Herzlich willkommen auf der Reise ins Innere von Mozarts Sinfonie Nr. 39!
Wir laden Sie ein, mit uns über drei Saisons ein musikalisches Abenteuer zu erleben: Werden - Sein - Vergehen.
Das Saisonprogramm 2022/23 hier am Bildschirm anschauen.
Das Animationsvideo des Künstlers Philipp Seefeldt erzählt die (fast) 400-jährige Geschichte des Musikkollegiums Winterthur auf unterhaltsame Art.