Hommage an Werner Reinhart

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Paul Hindemith

Konzert für Orchester, op.38

Hans Pfitzner

Konzert für Violoncello und Orchester G-Dur, op. 42
PAUSE

Ernst Krenek

Sieben Orchesterstücke, op. 31 (Auszüge)

Heinrich Kaminski

Dorische Musik für Orchester
Hauskonzert
Stadthaus Winterthur
  • Beginn 19.30 Uhr
  • Ende gegen 21.00 Uhr

Konzert im Rahmen der "Werner-Reinhart-Tage", 26. - 29. Januar 2023, Symposium des Musikwissenschaftlichen Seminars der Universität Zürich

Der Winterthurer Kaufmann und Musikliebhaber Werner Reinhart (1881-1951) hat als umsichtiger Mäzen zwar ganz grosse Namen wie Igor Strawinsky oder Rainer Maria Rilke unterstützt. Reinharts mäzenatische Physiognomie zeigt sich aber am besten dort, wo er weniger bekannte, ihm persönlich jedoch wichtige Künstlerinnen und Künstler gefördert hat. Dazu zählt Heinrich Kaminski, den er lange Zeit unterstützte, ab 1934 gar mit festen monatlichen Zahlungen. Im selben Jahr kam Kaminskis "Dorische Musik" in Winterthur zur Uraufführung. Seine Anlage mit Orchester und konzertierendem Streichtrio ist neobarock, der Tonfall hymnisch-berauscht. Ebenso selten zu hören ist heute Hans Pfitzners kurzes, einsätziges G-Dur-Cellokonzert. Weiche Klangfarben und allmähliche Metamorphosen prägen es. Ganz anders die Orchesterstücke von Ernst Krenek: gestisch, überwiegend freitonal. Dass die autographe Partitur eine Bleistift-Widmung an Werner Reinhart trägt, die im Druck nirgends erscheint, entspricht dabei dem Wunsch des gern im Hintergrund wirkenden Mäzens. Hindemith schliesslich stand 1925 mit seinem virtuosen, wilden "Konzert für Orchester" in der allerersten Reihe der modernen Komponisten.

Hommage an Werner Reinhart

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