Nemanja Radulovic spielt Mozart und Ravel

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Maurice Ravel

"Tzigane" Rhapsodie für Violine und Orchester

Zoltán Kodály

"Tänze aus Galánta"

Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur, KV 216

Béla Bartók

Tanz-Suite
Abonnementskonzert
Stadthaus Winterthur
Abo 12/4
  • Beginn 19.30 Uhr
  • Ende gegen 21.30 Uhr

"Red Sofa" im Anschluss an das Konzert im Park Hotel (Comensoli-Saal)

Dominik Deuber im Gespräch mit Nemanja Radulovic

So wie Nemanja Radulovic muss ein Geigen-«enfant terrible» wohl aussehen: wilde Mähne, extravagantes Auftreten. Was Leidenschaft und Energie anbelangt, passen Äusseres und Musikalisches zusammen. Feine Interpretationskunst, blitzsaubere Technik und schlanke Tongebung zeichnen Radulovic aber ebenso aus – darüber könnte der erste Blick hinwegtäuschen. Bereits mit 14 Jahren kam er aus seiner serbischen Heimat ans Pariser Konservatorium und zählt heute zu den Besten und Interessantesten seines Fachs. «Als wenn ich der gröste geiger in Ganz Europa wäre» – so hat Wolfgang Amadeus Mozart dem eigenen Bekunden nach 1777 in München gespielt. Dass hier ein anderes hochbegabtes «enfant terrible» spricht, macht der Brief klar: Das Wörtchen «wäre» ist sogar noch unterstrichen. Mozart muss zwar ein guter Geiger gewesen sein, aber ebenso sehr einer, der sein Publikum um den Fingern zu wickeln wusste. Just diese Mischung aus verführerischem «Als-ob» und Geigenkunst ist auch in Maurice Ravels «Tzigane» gefragt.

Nemanja Radulovic spielt Mozart und Ravel

Nemanja Radulovic spielt Mozart und Ravel

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