Der Tod und das Mädchen

CHF
  • 40
Mitglieder gratis, freie Platzwahl, buchbar ab August 2020
Violoncello
Cäcilia Chmel
Violoncello
Cäcilia Chmel

John Corigliano

Streichquartett Nr. 1 "Farewell"

Franz Schubert

Streichquartett d-Moll, D 810 "Der Tod und das Mädchen"
Hauskonzert
Stadthaus Winterthur
  • Beginn 19.30 Uhr
  • Ende gegen 21.15 Uhr

18.45 Uhr Konzerteinführung mit David Reissfelder

Covid-19: Gemäss Vorschrift des Bundes sind wir verpflichtet, jeden Besucher zwecks Contact-Tracings mit Name und Kontaktdaten zu erfassen. Die Platznummer auf dem Billett ist verbindlich und muss eingehalten werden.

Der langsame Satz in Schuberts d-Moll-Quartett verarbeitet ein Lied, in welchem eben "Der Tod und das Mädchen" ins Gespräch kommen. Allerdings wird nur auf die zweite Strophe zurückgegriffen, wo der Tod sanften Schlaf verspricht. "Die aufgewühlte Panik der ersten Strophe hingegen", so schreibt der Zürcher Musikwissenschaftler Hans-Joachim Hinrichsen, "geht an die drei anderen Sätze über". Und ein weiteres Selbstzitat stecke im Quartett: Am Ende des Kopfsatzes steht eine Wendung aus Schuberts "Fierrabras"-Oper, wo der Text lautet: "mich fassen die bleichen Gestalten der Nacht"…

Eine nächtliche Erinnerung bildet auch das Zentrum von John Coriglianos Streichquartett. Obwohl dieses Werk manch wilden, dunklen Moment kennt, spiegelt der "Nocturne"-Satz in dessen Mitte eine still-entrückte Nachtszene: Der Komponist berichtet von einem Aufenthalt im marokkanischen Fez, wo sich mitten in der klaren Nacht Muezzin-Rufe über die Altstadt erhoben. Corigliano findet dafür bald romantische, bald avanciertere Tonfälle - eine Mischung, welche diesem Quartett 1997 zwei "Grammy"-Preise eingebracht hat.

Der Tod und das Mädchen

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