Hommage an Heinrich Kaminski

CHF
  • 40
Mitglieder gratis, freie Platzwahl
Leitung
Jan Schultsz
Klavier
Jean-François Antonioli
Leitung
Jan Schultsz
Klavier
Jean-François Antonioli

Heinrich Kaminski

Sinfonische Ballade ("Tanzdrama")

Heinrich Kaminski

Suite für grosses Orchester
Hauskonzert
Stadthaus Winterthur
  • Beginn 19.30 Uhr
  • Ende gegen 21.30 Uhr

18.45 Uhr Konzerteinführung mit Franziska Marie Sagner und Lion Gallusser

In Folge Erkrankung der Solistin und anderen Umständen werden nur die beiden Orchesterwerke aufgeführt.

Heinrich Kaminski? Viele Musikfreunde werden sagen: Den Namen habe ich noch nie gehört. In der Tat, Heinrich Kaminski gehört zu den verschollenen Komponisten. Das erstaunt umso mehr, als er einst zu den wegweisenden Komponisten zählte, der - etwa von Arnold Schönberg im Jahr 1928 - in einem Atemzug mit Alban Berg, Ernst Krenek und Anton Webern genannt wurde. 1930 übernahm Kaminski die Leitung einer Meisterklasse für Komposition an der Berliner Akademie der Künste, bis ihn - den Halbjuden - die Nazis aus allen Ämtern jagten und ein Aufführungsverbot über seine Musik verhängten. Dieses scheint fast bis in die heutige Zeit zu gelten: Aufführungen von Werken Kaminskis sind nach wie vor sehr selten. Das ist unverständlich, denn Werke wie die zwischen 1909 und 1914 entstandene Suite für grosses Orchester und besonders das "Tanzdrama" von 1942 gehören zu den abenteuerlichsten polyphonen und polymetrischen Konstruktionen: Musik, die absolut auf der Höhe ihrer Zeit steht.

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