Musik über Mittag

Sinfonische Blechbläserklänge

Fr 02. Okt 2026 12.15
CHF
  • 30
freie Platzwahl
Location
Theater Winterthur
Beginn
12.15 Uhr
Ende gegen
13.15 Uhr
Alle Daten

Türöffnung und Bar ab 11.15 Uhr

Imbiss und Getränke an der Bar erhältlich

Besetzung
Posaune
N.N.
Tuba
Henrique dos Santos Costa
Programm

Modest Mussorgsky Ausschnitte aus «Bilder einer Ausstellung»

Georges Bizet Zwischenspiel, Habanera, Arie des Toreador und Duett aus «Carmen»

Sergej Prokofieff Auszüge aus «Romeo und Julia»

Edvard Grieg «In der Halle des Bergkönigs» aus «Peer Gynt»

 

Das Foyer ist mehr als ein Zwischenraum des flüchtigen Hindurchgehens. Das sagen sich auch das Musikkollegium Winterthur und das Theater Winterthur: Die beliebte Konzertreihe über Mittag verwandelt den «Vor-Ort» zum Hauptschauplatz, an dem besondere Akustik, intime Atmosphäre und gemütlicher Austausch zusammentreffen. Während die letzte Saison vor allem die Streicher und Holzbläser des Musikkollegium Winterthur im Fokus standen, steht die erste Midi Musical ganz im Zeichen der Blechbläsergruppe. Dass Modest Mussorgskys ursprünglich für Klavier geschriebener Zyklus «Bilder einer Ausstellung» förmlich nach Klangfülle verlangte, erkannte nicht nur Maurice Ravel, dessen Orchesterfassung heute eine der meistgespielten Versionen ist. Auch andere Komponisten arrangierten und adaptierten die von einer Art Ich-Erzähler betrachteten Bilder für zahlreiche Instrumenten und Formationen. Der differenzierte Blechbläserklang passt bestens für dieses Stück Programmmusik.

Mit Georges Bizets «Carmen» sind wir dann auch musikalisch im Theater angekommen. Diese Opéra comique, eine Form des Musiktheaters mit geschlossenen Musiknummern im Wechsel mit gesprochenen Dialogen, ist wohl das populärste Werk des Franzosen. Umso bemerkenswerter ist es, dass Bizet die bekannte Habanera, die Einstiegsarie der anrüchigen Titelfigur, nicht selbst erfand – komponiert hatte sie nämlich der Spanier Sebastián de Yradier. Wie die Habanera sind auch einzelne Stücke aus dem Ballett «Romeo und Julia» von Sergej Prokofieff wohl häufiger im Konzertsaal als vom Orchestergraben zu hören. Veranlasst hat dies nicht zuletzt der Komponist selbst, indem er kurz nach der Fertigstellung des Balletts zwei Suiten daraus zusammenstellte. Auch in diesen kommen Blechklänge nicht zu kurz, so etwa im mächtigen «Tanz der Ritter».

 

In Zusammenarbeit mit

Sie befinden sich im Archiv.

Normale Ansicht