Mendelssohns Italienische

Fr 22. Mai 2026 19.30
CHF
  • 45
Mitglieder gratis, freie Platzwahl
Location
Stadthaus
Beginn
19.30 Uhr
Ende gegen
21.15 Uhr
Alle Daten
Carl Maria von Weber Konzert für Fagott und Orchester F-Dur, op. 75, J.127
Krzysztof Penderecki Konzert für Saxophon und Orchester
PAUSE
Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 4 A-Dur, op. 90 «Italienische»

Die langjährige Kooperation zwischen dem Musikkollegium Winterthur und der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK manifestiert sich nicht nur in regelmässigen Masterclasses, sondern findet auch ihren alljährlichen Höhepunkt im Orchesterkonzert, bei dem zwei herausragende Studierende ihr Abschlussprojekt live aufführen dürfen. Dieses Jahr steht das Konzert im Zeichen der Holzblasinstrumente. Bárbara Lopes spielt das berühmte Fagottkonzert in F-Dur von Carl Maria von Weber, ein Werk, in dem die Vielfältigkeit des Fagotts bestens zum Ausdruck kommt; mal virtuos die Beweglichkeit in schnellen Staccato-Läufen zur Schau stellend, dann wieder lyrisch, fast arienhaft. Nach diesem Klassiker folgt ein Werk, das in den Konzertsälen weniger oft zu hören ist: Krzysztof Penderecki schrieb das Konzert für Viola und Orchester 1983 im Auftrag der Venezolanischen Regierung zum 200. Geburtstag von Simón Bolívar, zwei Jahre später folgte die Uraufführung der Kammerorchester-Version mit dem russischen Geigenvirtuosen Grigori Zhislin. Seither entstanden zahlreiche weitere Fassungen, so auch eine für Saxophon, welche an diesem Abend von Oskar Rzazewski aufgeführt wird. In Felix Mendelssohns vierter Sinfonie spielt zwar kein Saxophon, doch nehmen auch dort die Bläser eine tragende Rolle ein und geben oft die Dynamik vor, etwa gleich zu Beginn in rasant pulsierenden Achtel. Nachdem Pendereckis Konzert doch eher in bestürzter Trostlosigkeit endet, bietet die Heiterkeit und Unbeschwertheit von Mendelssohns «Italienischer» Sinfonie eine willkommene Abwechslung.

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