Lunch-Konzert

Bogdan Božović & Alasdair Beatson

Mo 12. Apr 2027 12.15
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich
Location
Stadthaus
Beginn
12.15 Uhr
Ende gegen
13.15 Uhr
Alle Daten

Saalöffnung um 11.50 Uhr

Unser Tipp: Lassen Sie sich nach dem Konzert im Restaurant bloom kulinarisch verwöhnen. Sie haben die Wahl zwischen einzelnen Speisen aus der Mittagskarte und dem Musikkollegium-Package, das ein 3-Gang-Mittagsmenu inkl. Mineralwasser, 1 Kaffee und 1 Glas Wein für CHF 55 pro Person beinhaltet. Tischreservation wird empfohlen: www.bloom.ch / +41 52 265 03 65.

Besetzung
Leitung und Violine
Bogdan Božović
Felix Mendelssohn Bartholdy Sonate für Violine und Klavier F-Dur, MWV Q26
Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für Violine, Klavier und Streicher d-Moll

Der Winterthurer Konzertmeister Bogdan Božović und der schottische Pianist Alasdair Beatson haben schon zahlreiche kammermusikalische Projekte zusammen realisiert. Im September 2024 gaben sie ihr gemeinsames Debut im Stadthaus mit Sonaten von Bach. Da ist es nur passend, wenn die beiden für ihr zweites gemeinschaftliches Projekt in Winterthur Werke jenes Mannes programmieren, der die Bach-Renaissance wesentlich prägte. Wobei, als Felix Mendelssohn 1823 das Doppelkonzert für Klavier, Violine und Streicher komponierte, war er mit gerade mal 14 Jahren noch ein Knabe. Dennoch hatte er zu dieser Zeit bereits drei andere Werke für Soloinstrument und Orchesterbegleitung geschrieben. Nach der ersten Privataufführung im Mai 1823 mit seinem Geigenlehrer Eduoard Rietz fügte er Bläser- und Paukenstimmen hinzu und eine öffentliche Vorstellung im Berliner Schauspielhaus folgte noch im selben Jahr. Das Werk erschien zu Mendelssohns Lebzeiten nie im Druck, erst 1999 erfolgte eine erste Veröffentlichung.

Auch der dritten Violinsonate in F-Dur, die Mendelssohn 1838 komponierte, ereilte ein ähnliches Schicksal: Von Mendelssohn als «schlecht» empfunden, sollte es bis 1953 dauern, als kein Geringer als Yehudi Menuhin das Manuskript entdeckte und erstmals herausgab. Die Sonate besticht mit einem ersten Satz von brillanter Virtuosität und einem federleichten Rondofinale, in dem das Perpetuum Mobile des Refrains mit dem schalkhaften Couplet-Thema ein lebhaftes Wechselspiel entfalten.

 

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