Abonnementskonzert Besetzungs-/Programmänderung

Valeria Curti spielt Vivaldi

CHF
  • 30
  • 50
  • 70
  • 85
Location
Stadthaus
Beginn
19.30 Uhr
Ende gegen
21.30 Uhr

Besetzungs- und Programmänderung infolge Erkrankung des Solisten. 

Besetzung
Musikkollegium Winterthur
Leitung
Bogdan Božović
Fagott
Valeria Curti
Georg Muffat «Delirium Amoris» Concerto grosso Nr. 11 e-Moll für Streicher und Basso continuo
Antonio Vivaldi Konzert für Fagott, Streicher und Basso continuo g-Moll, RV 495
Antonio Torriani «Ricordati di me» Notturno sentimentale für Fagott und Streicher, op. 2. (arr. Valeria Curti)
PAUSE
Jean-Philippe Rameau Suite aus «Castor et Pollux»

Die junge Schweizer Fagottistin Valeria Curti springt für den erkrankten Sergio Azzolini ein. Bitte beachten Sie die aus der Umbesetzung nötig gewordene Programmänderung. 

Das Fagott «malt besonders die Gegenstände traulicher Zärtlichkeit». So ist es im Jahr 1807 zu lesen. Ja, auch seine lyrischen Seiten hat das Instrument, das in der Tiefe brodeln und in hohen Lagen näseln kann; das zu rasender Geläufigkeit ebenso fähig ist wie zu inniger Sanglichkeit. «Ich versuche, mit dem Fagott zu singen», sagt denn auch Valeria Curti, deren Traum es eigentlich war, Opernsängerin zu werden. Die junge Schweizerin ist nicht nur Solo-Fagottistin beim Musikkollegium Winterthur, sonder auch bereits Professorin an der Hochschule der Künste Bern. «Viele Menschen sagen, das Fagott entspreche der menschlichen Stimme am meisten, und es hat sehr viele Farben, die man zeigen kann.» Die Vorzüge des Fagotts kannte Vivaldi jedenfalls genau: Sonst hätte er das vielseitige Instrument nicht mit 39 Werken bedacht; mehr als jedes andere Instrument (mit Ausnahme der Geige)! Verführerisch klingen auch die übrigen Werke des Programms, die den Bogen spannen von Georg Muffats «Delirium Amoris» (1701) bis zum romantischen «Notturno sentimentale» von Antonio Torriani, welches Valeria Curti für Fagott und Streichorchester bearbeitet hat. 

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