Freikonzert Eintritt frei

Frühlingssinfonie

Sa 06. Apr 2024 17:00
Eintritt frei, nummerierte Platzkarten CHF 15
Location
Stadthaus
Beginn
17.00 Uhr
Ende gegen
18.30 Uhr
Alle Daten
Besetzung
Orchester
Musikkollegium Winterthur
Moderation
Nolwenn Bargin
Johan August Halvorsen Norwegische Rhapsodie Nr. 1 A-Dur
Ernest Chausson "Poème" für Violine und Orchester Es-Dur, op.25
Robert Schumann Sinfonie Nr. 1 B-Dur, op. 38 "Frühling"

Es war am 1. Januar 1839, als Robert Schumann im Nachlass von Franz Schubert (der von dessen Bruder Ferdinand gehütet wurde) «freudeschauernd» das Autograph von Schuberts grosser C-Dur-Sinfonie fand. Er war derart beeindruckt, dass er umgehend seinem ehemaligen Lehrer Heinrich Dorn schrieb: «Bald gibt es nur Sinfonien von mir zu hören und zu verlegen; das Klavier möcht’ ich oft zerdrücken, und es wird mir zu eng in meinen Gedanken.» Trotz des spontan gefassten Vorsatzes dauerte es aber noch zwei Jahre, bis Schumann seine erste Sinfonie zu konzipieren begann. Und es brauchte dazu einen weiteren Anstoss: nämlich das «Frühlingsgedicht» von Adolf Böttger, das mit den Versen schliesst: «O wende, wende deinen Lauf / Im Tale blüht der Frühling auf!» Und tatsächlich blüht und leuchtet es in jedem Takt von Schumanns «Frühlingssinfonie». «Ich schrieb die Sinfonie, wenn ich sagen darf, in jenem Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis in das höchste Alter hinreisst und in jedem Jahr von neuem überfällt», liess Schumann seinen Komponistenkollegen Louis Spohr wissen. Bereits die Uraufführung ‒ der getreue Felix Mendelssohn Bartholdy dirigierte ‒ wurde ein spontaner Erfolg, und heute gehört die «Frühlingssinfonie» mit Sicherheit zu Schumanns populärsten Werken. Romantik pur.

Unterstützt durch

Sie befinden sich im Archiv.

Normale Ansicht