Abonnementskonzert

Mendelssohn mit Anu Tali und Anton Gerzenberg

CHF
  • 30
  • 50
  • 70
  • 85
Location
Stadthaus
Beginn
19.30 Uhr
Ende gegen
21.30 Uhr

Besetzungsänderung Leider musste Sir András Schiff die Konzerte aus gesundheitlichen Gründen absagen. Wir danken Anu Tali (Leitung) und dem Gewinner des Concours Géza Anda 2021, Anton Gerzenberg (Klavier) für das kurzfristige Einspringen. 

Besetzung
Musikkollegium Winterthur
Leitung
Anu Tali
Klavier
Anton Gerzenberg
Felix Mendelssohn Ouvertüre h-Moll, op. 26 "Die Hebriden"
Felix Mendelssohn Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 g-Moll, op. 25
PAUSE
Felix Mendelssohn Sinfonie Nr. 3 a-Moll, op. 56 "Schottische"

Besetzungsänderung

Leider musste Sir András Schiff die Konzerte aus gesundheitlichen Gründen absagen. Wir danken Anu Tali (Leitung) und dem Gewinner des Concours Géza Anda 2021, Anton Gerzenberg (Klavier) für das kurzfristige Einspringen. 

Im Unterschied zu anderen Weltpianisten hatte Sir András Schiff, der dieses Programm zusammengestellt hat, stets ein besonderes Flair für Mendelssohns Klaviermusik. Und seit er dirigiert, auch für Mendelssohns Sinfonien. Vielleicht lässt er sich dabei von Robert Schumanns Urteil über Mendelssohn leiten: «Er ist der Mozart des 19. Jahrhunderts, der hellste Musiker.» Wie wahr. Mit Anu Tali und Anton Gerzenberg übernehmen zwei Künstler*innen das Programm, deren Herz ebenfalls für Mendelssohns Musik schlägt. Sie nehmen uns auf eine musikalische Reise nach Schottland mit, wie sie Mendelssohn 1829 einst selbst unternommen hatte. In Edinburgh schwamm er im Meer, das ihm allerdings zu salzig vorkam. Dann besuchte er Holyrood Castle, wo Maria Stuart gelebt hatte. Und siehe da: «Ich glaube, ich habe heute da den Anfang meiner schottischen Sinfonie gefunden», liess er die Lieben zu Hause in Berlin wissen und notierte sich die ersten 16 Takte der langsamen Einleitung zur Sinfonie. Anschliessend ging es per Schiff weiter zur Inselgruppe der Hebriden, wo er die Fingalshöhle besichtigte, schon damals ein touristischer Hotspot. Gleichsam als «Nebenprodukt» skizzierte er erste Einfälle zu einer «Hebriden»-Ouvertüre. Diese hat selbst den zu antisemitischen Ausfälligkeiten neigenden Richard Wagner derart beeindruckt, dass er Mendelssohn als «erstklassigen Landschaftsmaler» lobte.

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