Barock-Tage Winterthur

Das Musikkollegium Winterthur lädt zu einer einmaligen musikalischen Erlebnisreise um Jahrhunderte zurück ins Barock-Zeitalter. Keine Ära war derart vielfältig ‒ nicht nur, was die Musik mit ihren Formen und Gattungen anbelangt, sondern ebenso sehr, was ihre Herkunft betrifft: nämlich Musik aus dem gesamten mitteleuropäischen Raum. Italien, Spanien, Deutschland, Österreich, Frankreich ‒ überall wurde «barock» komponiert, aber überall anders. Nie war das europäische Musikleben derart vielgestaltig wie im Barockzeitalter.

Geniessen Sie diese einzigartige Vielfalt in den Konzerten der Winterthurer Barock-Tage. Gleich zweimal präsentiert Reinhard Goebel Werke des ziemlich extravaganten Hamburger Musikdirektors Georg Philipp Telemann, unter ihnen diverse Concerti, eine «Grillen-Sinfonie», eine Wassermusik «Hamburger Ebb und Fluth», und mit der österreichischen Sopranistin Elisabeth Breuer stehen die Telemann-Kantaten auf dem Programm u.a. die dramatische «Ino»-Kantate.

Sozusagen auf dem Parnass barocker Variationenkunst bewegt sich der Cembalist Mahan Esfahani, wenn er Johann Sebastian Bachs unvergleichliche «Goldberg-Variationen» interpretiert. «Pura Follia», also der reine Wahnsinn ist angesagt, wenn sich das Ensemble Cardinal Complex der Musik von Georg Friedrich Händel und weiteren barocken Zeitgenossen annimmt, wobei der hohe Countertenor Flavio Ferri-Benedetti für historisch authentische Höhepunkte sorgt. Das Ensemble Lamaraviglia führt uns mit geistlichen und weltlichen Gesängen zurück in die Gründungsjahre des hochwohllöblichen Musikkollegium Winterthur.

Programm Barock-Tage Winterthur