Das Musikkollegium Winterthur an der Jungkunst

CHF
  • 15
Legi/AHV/IV CHF 10, unter 16 Jahren gratis
Leitung
Pierre-Alain Monot

Maurice Ravel

"Le tombeau de Couperin" Suite

Franz Schubert

Sinfonie Nr. 4 c-Moll, D 417 "Tragische"
Freikonzert
Halle 53, Katharina-Sulzer-Platz
  • Beginn 17.00 Uhr
  • Ende gegen 18.00 Uhr

Das Konzert ist im Eintrittspreis zur Ausstellung inbegriffen (CHF 15, Legi/AHV/IV CHF 10, unter 16 Jahren gratis)

Maurice Ravel, den Igor Strawinsky wegen der Kompliziertheit und Genauigkeit seiner Werke einmal den "Schweizer Uhrmacher" unter den Komponisten nannte, wollte mit seiner Klaviersuite "Le tombeau de Couperin" ursprünglich ein Denkmal zur Erinnerung an den gro?ssten Barockkomponisten Frankreichs schaffen. Begonnen 1914, zog sich die Entstehung bis 1917 hin und wurde schliesslich zugleich eine Trauermusik für Kriegsopfer aus Ravels Freundeskreis. Vier Sätze dieses Zyklus' orchestrierte der Komponist im Anschluss und brachte sie als Orchestersuite 1920 in Paris zur Uraufführung.

Seine vierte Sinfonie nannte Schubert selbst "tragisch" und provozierte damit wie auch mit der für diese Sinfonie gewählten Tonart c-Moll den Verdacht, er habe sich darin Beethovens Fünfter annähern wollen. Doch nichts lag ihm ferner, was aus verschiedenen Tagebuchaufzeichnungen hervorgeht. Vielmehr erfährt die gerne als pathetisch charakterisierte Tonart bei ihm völlig neue Ausdruckvaleurs. Es war im Übrigen Johannes Brahms, der um 1880 für eine erste Herausgabe der Sinfonien 1 bis 6 von Schubert sorgte, die zu dessen Lebzeiten nie öffentlich aufgeführt worden waren und nach seinem Tod der Vergessenheit anheim zu fallen drohten.

In Zusammenarbeit mit

Das Musikkollegium Winterthur an der Jungkunst

Das Musikkollegium Winterthur an der Jungkunst

Sie befinden sich im Archiv.

Normale Ansicht