Brahms und Beethoven zur Saisoneröffnung

CHF
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  • 65
  • 78
Leitung
Thomas Zehetmair
Klavier
Pierre-Laurent Aimard
Leitung
Thomas Zehetmair
Klavier
Pierre-Laurent Aimard

Ludwig van Beethoven

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur, op. 73

Johannes Brahms

Sinfonie Nr. 1 c-Moll, op. 68
Abonnementskonzert
Stadthaus Winterthur
Abo 10/6/Tandem
  • Beginn 19.30 Uhr
  • Ende gegen 22.00 Uhr

Brahms` erste Pläne, eine Sinfonie zu komponieren, wurden von ihm bald wieder verworfen, denn als zu übermächtig erschien ihm das Vorbild Ludwig van Beethoven, den der Komponist wie einen "Riesen hinter sich marschieren" hörte. Diesbezügliche Skizzen mündeten schliesslich in das Klavierkonzert Nr. 1 von 1858. Erst 1876 fand Brahms den Mut, mit einer Sinfonie in c-Moll an die Öffentlichkeit zu treten, die als op. 68 in sein Œuvre einging und ihm den Ruf eintrug, der rechtmässige Erbe Beethovens zu sein. Nicht zu dessen ungetrübter Freude. So veranlasste ihn die oft angemerkte Ähnlichkeit des Hauptthemas im Finale seiner ersten Sinfonie mit jenem des Schlusssatzes aus Beethovens Neunter zu der Bemerkung: "Jawohl, und noch merkwürdiger ist, dass das jeder Esel gleich hört". Mit welchem "Riesen" Brahms sich auch auf dem Gebiet des Klavierkonzertes auseinandersetzen musste, veranschaulicht Beethovens letztes Klavierkonzert, in dem er seine ganze pianistische Kunstfertigkeit ausbreitete.

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