Joachim Raff zum 200. Geburtstag

CHF
  • 40
Mitglieder gratis, freie Platzwahl
Orchester
Orchester der ZHdK
Orchester
Orchester der ZHdK

Franz Liszt

Ouvertüre zu "Der entfesselte Prometheus"

Edward MacDowell

"Hamlet and Ophelia" op. 22
PAUSE

Joachim Raff

Sinfonie Nr. 5 E-Dur, op. 177 "Leonore"
Hauskonzert
Stadthaus Winterthur
  • Beginn 19.30 Uhr
  • Ende gegen 21.00 Uhr

Hamlet - Ophelia - Prometheus - Leonore: Vier populäre Gestalten und nicht zuletzt vier prominente Figuren aus dem einst doch so hoch geschätzten bürgerlichen Bildungsgut, dass sich selbst Komponisten von ihnen und ihren Lebensschicksalen inspirieren liessen. Prometheus, der götterbezwingende Feuerbringer, dem Aeschylos in seinem Drama "Der gefesselte Prometheus" ein Denkmal gesetzt hat und - nicht unbedeutender - auch Goethe in seinem stürmischen "Prometheus"-Gedicht ("Bedecke deinen Himmel, Zeus, mit Wolkendunst …"). Hamlet und Ophelia, der ewige Zögerer und seine unglückliche Geliebte, sie sind durch Shakespeare unsterblich geworden. Leonore (oder Lenore), die tragisch Hadernde, wurde erstmals in der noch heute unheimlich wirkenden Ballade "Lenore" von Gottfried August Bürger bekannt ("Lenore fuhr ums Morgenrot empor aus schweren Träumen") - eine der ersten grossen Balladen in der deutschen klassischen Literatur. Es sind vor allem Komponisten aus dem romantischen Zeitalter samt einigen Nachfahren, die sich von solchen Gestalten und ihren Schicksalen zu grosser Musik inspirieren liessen. Einer davon war Joachim Raff - der "Schweizer Brahms", wie er auch genannt wird - der vor 200 Jahren in Lachen am Zürichsee geboren wurde. 1845 traf er in Basel Franz Liszt und folgte diesem sogleich nach Deutschland, wo eine produktive Komponistenlaufbahn ihren Anfang nahm. Raffs Werke hielten sich bis weit ins 20. Jahrhundert auf den Spielplänen und werden nun wieder vermehrt gespielt. Grossen Anteil an der Wiederentdeckung des vielfältigen Werks hat die Joachim-Raff-Gesellschaft in Lachen, welche auch am Zustandekommen dieses Konzerprojektes beteiligt ist.

Joachim Raff zum 200. Geburtstag

Joachim Raff zum 200. Geburtstag

Sie befinden sich im Archiv.

Normale Ansicht