Kammermusik zu Karfreitag

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Violoncello
Cäcilia Chmel
Moritz Huemer
Violoncello
Cäcilia Chmel
Moritz Huemer

Wolfgang Amadeus Mozart

Adagio und Fuge c-Moll, KV 546

Mischa Käser

Streichquartett Nr. 2 (2021), dem Winterthurer Streichquartett gewidmet)

Franz Schubert

Streichquintett C-Dur, D 956
Hauskonzert
Stadthaus Winterthur
  • Beginn 17.00 Uhr
  • Ende gegen 18.45 Uhr

«Ein kurzes Adagio à 2 Violini, Viola, e Basso, zu einer Fuge, welche ich schon lange für 2 Klaviere geschrieben habe», notierte Wolfgang Amadeus Mozart am 26. Juni 1788 in seinem Werkverzeichnis. Dass er diese Klavierfuge aus dem Jahr 1782 für Streichquartett umschrieb und sie durch ein einleitendes Adagio ergänzte, verrät, wie sehr ihm das Werk am Herzen gelegen sein muss. Interessanterweise war Mozart eine Inspirationsquelle für Mischa Käsers erstes Streichquartett. Nun sind wir gespannt auf sein zweites – ob da auch Mozart drinsteckt? Ein einsamer Höhepunkt romantischer Kammermusik ist Franz Schuberts einziges Streichquintett, komponiert nur zwei Monate vor seinem allzu frühen Tod. Schubert hat es nie gehört. Joachim Kaiser, der eminente Musikkritiker, meinte: «Vor Franz Schuberts Streichquintett verneigen sich alle Menschen … Das Werk nimmt einen singulären Platz in Schuberts Schaffen, ja gar in der Musikliteratur ein. Mit Worten kann kein Mensch das tönende Mysterium dieses Werkes völlig enträtseln oder auf Begriffe bringen.»

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