Klavierquartette - Schnittke trifft Beethoven

CHF
  • 40
Mitglieder gratis, freie Platzwahl, buchbar ab August 2020
Violoncello
Anikó Illényi
Klavier
Martin Lucas Staub
Violoncello
Anikó Illényi
Klavier
Martin Lucas Staub

Ludwig van Beethoven

Klavierquartett C-Dur, WoO 36/3

Gustav Mahler

Quartettsatz für Klavier, Violine, Viola und Violoncello a-Moll

Alfred Schnittke

Klavierquartett a-Moll auf ein Scherzo-Fragment von Gustav Mahler

Robert Schumann

Klavierquartett Es-Dur, op. 47
Hauskonzert
Stadthaus Winterthur
  • Beginn 17.00 Uhr
  • Ende gegen 19.00 Uhr

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Auch Beethoven hatte seine Helden: Hinter den drei Klavierquartetten, die er mit fünfzehn Jahren noch in Bonn schrieb, vermutet die Forschung Mozart-Violinsonaten als Modell. Verständlich, dass Beethoven diese Jugendwerke nie in Druck gab. Dafür hat er Einzelnes später wiederverwendet, so den gelungenen Adagio-Satz aus dem frühesten, als WoO 36/3 gezählten Quartett: Ihn übernahm er in seine erste veröffentlichte Klaviersonate op. 2/1 - die er einem anderen "Helden" widmete: seinem Lehrer Haydn.

Ein Studienwerk ist auch Gustav Mahlers Klavierquartett. Erhalten ist der erste Satz in a-Moll, der den Vorbildern bei Schumann, Brahms & Co alle Ehre macht. Für einen weiteren Satz existieren wenige Takte in g-Moll. Was daraus geworden wäre, konnte auch Alfred Schnittke nicht wissen. Statt einer Vervollständigung hat er 1973 eine Art brodelnde Vorgeschichte dazu erfunden, aus der sich Mahlers Fragment am Ende schält.

Robert Schumanns einziges Klavierquartett schliesslich ist gekennzeichnet von gewonnener Meisterschaft - und der vielleicht schönsten Cello-Kantilene der Musikgeschichte.

Klavierquartette - Schnittke trifft Beethoven

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