D-Es-C-H mit dem Winterthurer Streichquartett

CHF
  • 40
Mitglieder gratis, freie Platzwahl
Violine
Roberto González Monjas
Yuka Kiryu-Tsuboi
Violoncello
Cäcilia Chmel
Violine
Roberto González Monjas
Yuka Kiryu-Tsuboi
Violoncello
Cäcilia Chmel

Dmitri Schostakowitsch

Streichquartett Nr. 8 c-Moll, op. 110

Ursina Braun

Neues Werk für Streichquartett (2019), Auftragskomposition des Musikkollegiums Winterthur, Uraufführung

Alexander Borodin

Streichquartett Nr. 2 D-Dur
Hauskonzert
Stadthaus Winterthur
  • Beginn 19.30 Uhr
  • Ende gegen 21.30 Uhr

Unter den 15 Streichquartetten von Dmitri Schostakowitsch nimmt das achte eine Sonderstellung ein. Es entstand 1960 innerhalb von nur drei Tagen und ist sein persönlichstes Werk, was gleich der Beginn mit der Tonfolge D-Es-C-H (die Initialen seines Namens) verrät. Dieses Motiv kehrt in allen fünf Sätzen wieder. Zutiefst existentielle Musik. Ausserdem verwendet Schostakowitsch als thematisches Material fast ausschliesslich Motive aus eigenen Kompositionen. Gewidmet ist das achte Streichquartett dem Andenken an die Opfer von Faschismus und Krieg, eine tief traurige Musik. Von einer ganz anderen Welt kündet Borodins zweites Streichquartett. Seelenvolle russische Melodik gibt hier den Ton an, und des Komponisten Vorliebe für das Violoncello, das er übrigens ausgezeichnet spielte, kommt besonders schön zum Ausdruck. Man darf gespannt sein, wie sich Ursina Brauns neues Werk zwischen diesen beiden russischen Quartettwelten ausnimmt.

D-Es-C-H mit dem Winterthurer Streichquartett

D-Es-C-H mit dem Winterthurer Streichquartett

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