Haydn und Schubert mit dem Winterthurer Streichquartett

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  • 40
Mitglieder gratis, freie Platzwahl
Violine
Roberto González Monjas
Yuka Kiryu-Tsuboi
Violoncello
Cäcilia Chmel
Violine
Roberto González Monjas
Yuka Kiryu-Tsuboi
Violoncello
Cäcilia Chmel

Joseph Haydn

Streichquartett C-Dur, Hob III:65

Franz Schubert

Fünf Menuette mit sechs Trios für zwei Violinen, Viola und Violoncello, D 89

Franz Schubert

Fünf deutsche Tänze mit sieben Trios und einer Coda, D 90

Joseph Haydn

Streichquartett G-Dur, Hob III:75
Hauskonzert
Stadthaus Winterthur
  • Beginn 17.00 Uhr
  • Ende gegen 19.30 Uhr

Das Winterthurer Streichquartett spielt auf dem "Stainer-Quartett" des Musikkollegiums Winterthur, Instrumenten des Tiroler Geigenbauers Jacob Stainer (1619-1683): zwei Violinen aus dem Jahr 1659, eine Viola aus dem Jahr 1660 und ein Violoncello aus dem Jahr 1673.

stainerquartett.ch

Ein Altmeister aus Wien trifft auf einen Jungspund aus Wien. Schubert war gerade einmal 16 Jahre alt, als er seine Menuette und deutschen Tänze für Streichquartett komponierte. Ganz unerfahren war er nicht mehr: Immerhin hatte er schon eine Sinfonie und eine Oper vorzuweisen. Und mit den Streichinstrumenten hatte er reichhaltige Erfahrung, spielte er doch im Familienverbund regelmässig Streichquartett, meistens an der Bratsche. Haydn dagegen stand bereits im 65. Altersjahr, als er sich 1797 an die sechs Quartette Hob III:75 machte. Er stand auf der Höhe seines Ruhms, und er hatte die Gattung des Streichquartetts zwar nicht erfunden, aber auf klassischer Höhe vervollkommnet. Die Sammlung seiner Quartette Hob III:65 entstand fünf Jahre früher - ein entscheidendes Jahr für Haydn, denn damals starb sein Dienstherr Fürst Nikolaus Esterházy, und das bedeutete für Haydn endlich die lang ersehnte Freiheit als nunmehr freischaffender Komponist. Ob man das diesen Quartetten anhört?

Haydn und Schubert mit dem Winterthurer Streichquartett

Haydn und Schubert mit dem Winterthurer Streichquartett

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