Mihail Gerts wird von der Kritik für seine «erstaunliche Präzision, ausdrucksstarke Gestik und Wärme» gefeiert und gilt als «ein Name, den man sich merken sollte». Der estnische Dirigent machte sich durch erfolgreiche Debüts mit dem Gewandhausorchester Leipzig, der Staatskapelle Dresden, dem Orchestra Sinfonica dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Royal Liverpool Philharmonic, dem BBC Symphony Orchestra und dem Orchestre Philharmonique de Radio France international einen Namen. Er dirigierte mehr als 60 Orchester weltweit, darunter das City of Birmingham Symphony Orchestra, das Oslo Philharmonic, das Helsinki Philharmonic, das Gulbenkian Symphony Orchestra und das Sydney Symphony Orchestra. Neben seiner Konzerttätigkeit verfügt Gerts über grosse Erfahrung im Opernrepertoire: Er war erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor am Theater Hagen sowie Erster Dirigent an der Estnischen Nationaloper, wo er über vierzig Opern- und Ballettproduktionen leitete. Seit 2021 ist er Gründer und Künstlerischer Leiter des TubIN-Festivals, das der Musik des Komponisten Eduard Tubin gewidmet ist.
Mihail Gerts springt kurzfristig für die erkrankte Elena Schwarz ein. Erstmals zu Gast