Die französisch-algerische Sopranistin Tamara Bounazou begann ihre Gesangsausbildung bereits als Fünfjährige. Schon während ihrer Studienzeit in Frankreich sang sie u.a. Colette in Grétrys «Le Mariage d’Antonio», Diane in Charpentiers «Actéon» sowie Laurette in Bizets «Le Docteur Miracle». In Wien, wo sie seit 2018 studierte, folgten Gretel («Hänsel und Gretel») und Gräfin Almaviva («Le nozze di Figaro»). Zudem erkundete Tamara Bounazou auch Musik, die Gesang und Live-Computerelektronik interaktiv kombiniert. Diese Erfahrungen eröffneten ihr die Welt der zeitgenössischen Musik. So sang sie bereits 2017 den Solopart in Scelsis «Uaxuctum». In jüngerer Zeit sang die junge Sopranistin am Théâtre des Champs-Elysées die Susanna in Mozarts «Figaro», aber auch die Enrichetta in Bellinis «I Puritani». An der Opéra National de Paris kamen die Partien von L'Amour und Clarine in Rameaus «Platée» hinzu, in der Bastille folgte 2022 Papagena in Mozarts «Zauberflöte». Zu ihren weiteren Projekten zählen u.a. «The Rake’s Progress» von Strawinsky, dirigiert von Barbara Hannigan.
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