Wiebke Lehmkuhl
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Wiebke Lehmkuhl

Die Altistin Wiebke Lehmkuhl trat nach ersten Gastauftritten an den Staatsopern von Hamburg und Hannover noch während ihres Studiums ein Festengagement am Opernhaus Zürich an. 2012 gab sie in Mozarts «Zauberflöte» unter Nikolaus Harnoncourt ihren Einstand bei den Salzburger Festspielen. Heute ist Wiebke Lehmuhl eine der meistgefragten Altistinnen, und das auf dem Konzertpodium wie auf den internationalen Opernbühnen. Eine ihrer Paraderollen ist die Erda aus Wagners «Ring des Nibelungen», die sie an der Bayerischen Staatsoper, am Grand Théâtre de Genève, an der Opéra national de Paris und am Royal Opera House in London gestaltete. Bei den Bayreuther Festspielen war sie u.a. als Magdalene in den «Meistersingern», als Flosshilde im «Rheingold» und als Erste Norn in der «Götterdämmerung» zu hören. Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker luden sie 2023 für Mendelssohns «Elias» ein. Unter Riccardo Chailly sang sie in Mahlers achter Sinfonie an der Mailänder Scala; mit Klaus Mäkelä und dem Orchestre de Paris brachte sie im Herbst 2022 Mahlers Zweite zur Aufführung. 

Erstmals zu Gast am 6. April 2016.