Leila Josefowicz
Violine

Leila Josefowicz

Die kanadische Geigerin Leila Josefowicz debütierte als 16-Jährige mit Tschaikowskys Violinkonzert in der Carnegie Hall New York. Seither war sie als Solistin nicht nur bei den «Big Five» in den USA zu Gast, sondern auch bei den renommierten europäischen Orchestern. Schon früh in ihrer Karriere zeigte Leila Josefowicz ein leidenschaftliches Engagement für die zeitgenössische Musik, was sich in ihren vielfältigen Programmen mit neuen Werken widerspiegelt. Berühmt wurde sie 2002 für ihre Interpretation des Violinkonzerts von John Adams. Als Favoritinterpretin vieler heutiger Komponisten hat Josefowicz zahlreiche neue Violinkonzerte uraufgeführt, darunter Werke von Colin Matthews, Steven Mackey und Esa-Pekka Salonen, die speziell für sie geschrieben wurden. In Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen wurde Leila Josefowicz 2018 mit dem Avery Fisher Prize ausgezeichnet. In der Saison 2022/23 brachte sie das Violinkonzert von Helen Grime zur Uraufführung.
Erstmals zu Gast am 3. Dezember 1997, letztmals am 7. Dezember 2023