Isabelle Faust

Isabelle Faust

Die deutsche Geigerin Isabelle Faust gewann 1993 den Wettbewerb Premio Paganini in Genua, was ihr die Türen zu einer international höchst erfolgreichen Karriere öffnete. Bereits in jungen Jahren trat sie mit bedeutendsten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo, dem Freiburger Barockorchester oder dem Chamber Orchestra of Europe auf. Isabelle Faust spielt ein Repertoire, das von J. S. Bach bis hin zu Werken zeitgenössischer Komponisten wie Ligeti, Lachenmann oder Widmann reicht. Regelmässig arbeitete sie mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Frans Brüggen, Mariss Jansons, Giovanni Antonini, Philippe Herreweghe, Daniel Harding oder Bernard Haitink zusammen. Mit ihrem Duopartner, dem Pianisten Alexander Melnikov, nahm sie Sonaten von Mozart, Beethoven und Brahms auf; zudem formierten sich die beiden zusammen mit dem Cellisten Jean-Guihen Queyras zum Klaviertrio. Besonders berühmt ist Isabelle Faust für ihre Interpretation der sechs Solo-Sonaten und -Partiten von Bach, die sie auch in Winterthur zur Aufführung brachte.

Erstmals zu Gast am 24. Januar 2007, letztmals am 10. Dezember 2015.