Winterthurer Streich­quartett

Das Winterthurer Streichquartett setzt sich aus den jeweiligen Stimmführern des Musikkollegiums Winterthur zusammen und tritt seit 1920 unter diesem Namen auf, aber bereits seit 1873 gab es Auftritte in dieser Formation.

Heute besteht das Quartett aus Roberto González Monjas, Pär Näsbom, Jürg Dähler und Cäcilia Chmel. Die Existenz eines orchestereigenen Streichquartetts ist weltweit eine Rarität und zeugt von der langen Tradition in der Pflege der Kammermusik beim Musikkollegium Winterthur.  International bekannt wurde das Quartett in den 1940er Jahren in der damals legendären Besetzung mit Peter Rybar, Clemens Dahinden, Oskar Kromer und Antonio Tusa. Auch in späteren Jahren gastierte das Ensemble regelmässig in anderen Schweizer Städten und gab Gastspiele in Europa und den USA. Dabei trat es mit Solisten wie Pinchas Zukerman, Christian Zacharias oder Emanuel Ax auf. Sein Wirken ist auf verschiedenen Tonträgern dokumentiert, so unter anderem mit einer Einspielung von Werken der eng mit Winterthur verbundenen Komponisten Hermann Goetz und Georg Rauchenecker. In jüngerer Zeit trat das Winterthurer Streichquartett beim Musikfest Stuttgart (zusammen mit dem Bariton Claus Mertens) und bei den Swiss Chamber Concerts in Zürich auf.

Roberto González Monjas (1. Violine, seit 2013)

Pär Näsbom (2. Violine, seit 1987)

Jürg Dähler (Viola, seit 1993)

Cäcilia Chmel (Violoncello, seit 1989)

Von links nach rechts: Cäcilia Chmel (Violoncello), Roberto González Monjas (1. Violine), Pär Näsbom (2. Violine), Jürg Dähler (Viola)