
25. August – 25. September 2010
Winterthur feiert zum Saisonauftakt: Ein Fest für Gross und Klein – im Stadthaus, im Theater und im Casinotheater. Mit Oper, Konzerten und einer Lesung. Jede Menge Mozart, aber nicht nur. Denn wir setzen den Meister in Kontext zu Zeitgenossen und Zeitgenössischem – und zu sich selbst: an einem einzigen Tag sämtliche Klaviersonaten, gespielt von David Greilsammer. Oder drei Mozart-Klavierkonzerte im selben Abendprogramm. Im Theater dann Mozart und Zeitgenossen: Zu erleben ist eine sensationelle Wiederentdeckung als schweizerische Erstaufführung. «Der Stein der Weisen oder Die Zauberinsel», eine heroisch-komische Oper, komponiert von einem Komponisten-Kollektiv, dem auch Mozart angehörte. Ernste und heitere Töne auch sonst. Im Casinotheater lesen Monika Schärer und Gerd Haffmans aus dem berühmt-berüchtigten Briefwechsel Mozarts mit seinem Bäsle. Die Zürcher Sängerknaben und das Musikkollegium Winterthur unter Douglas Boyd bringen Mozarts Requiem zur Aufführung; und der renommierte Violinvirtuose Thomas Zehetmair spielt und dirigiert. Beide Programme – wie auch das Familienkonzert in Zusammenarbeit mit den Winterthurer Marionetten – schlagen die Bru?cke zu zeitgenössischen Komponisten und tragen so dazu bei, dass unser «Mozart-Fest» zu einem aktuellen, erlebnis- und facettenreichen «Minifestival» auf höchstem Niveau wird. War Mozart etwa ein Winterthurer? Jedenfalls war er in Winterthur auf Besuch, nämlich im Oktober 1766. Vielleicht, weil die Mutter von Mozarts Vater Leopold eine geborene Sulzer war? Und dieser Name verbindet nachweislich sehr mit unserer Stadt. In diesem Sinne:
Viel Vergnügen!
Thomas Pfiffner, Direktor
Musikkollegium Winterthur
Leitung und Violine Thomas Zehetmair Viola Ruth Killius
Zwei Schlüsselwerke von Mozart: Zuerst die gross angelegte Sinfonia concertante für Violine und Viola und Orchester, und zum Schluss Mozarts Sinfonie Nr. 39, welche die berühmte Trias der drei letzten Sinfonien einleitet. Also zeitgenössischer «Kontrapunkt» dazu Heinz Holligers «Drei Skizzen» von 2006 für dieselbe Solobesetzung mit Violine und Viola sowie Brett Deans experimentelle Streichermusik mit Tonband aus dem Jahr 1997.
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Musikkollegium Winterthur
Leitung Douglas Boyd
Fagott Daniele Galaverna | Sopran Sibylla Rubens
Alt Serena Malfi | Tenor Jörg Dürmüller | Bass Frode Olsen
Zürcher Sängerknaben
Es ist ein «schmerzender» Sonnenaufgang, den George Benjamin in «At First Light» anstimmt. Die Welt erwacht, aber die Helligkeit nach der stillen Nacht zeigt ein trügerisches Doppelgesicht. Mozarts Requiem ist sein letztes Werk, ein ergreifender Abgesang auf die geliebte Welt, an der Neige seines Lebens komponiert bis hin zum gänzlichen Verstummen: Das grossartige Werk blieb unvollendet.
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Mozart total mit David Greilsammer
Klavier David Greilsammer
David Greilsammer spielt sämtliche Klaviersonaten von Wolfgang Amadeus Mozart – und das en suite an einem Tag. 18 Sonaten sind es insgesamt, verteilt auf sechs Konzerte. Das hat absoluten Seltenheitswert, zumal Mozarts Klaviersonaten nur vereinzelt auf den Programmen bedeutender Pianisten auftauchen. «Hat man jedoch die Gelegenheit, diese 18 Sonaten einmal in ihrer Gesamtheit zu erleben, dann gibt das eine ganz neue Perspektive auf die Werke», sagt David Greilsammer, «und ein Mozart-Marathon ist wirklich das, wofür ich lebe».
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Musikkollegium Winterthur
Leitung und Klavier Alexander Lonquich
Ein «Mittelding zwischen zu schwer und zu leicht» seien seine Klavierkonzerte, meinte Mozart. Recht hatte er, und genau darauf beruht ihre Beliebtheit beim Publikum wie bei den Pianisten. Alexander Lonquich stellt gleich drei der bedeutendsten Mozart-Klavierkonzerte an einem Abend vor – darunter das besonders bekenntnishafte, zuweilen fast resignativ klingende c-Moll-Konzert KV 491 –, und er leitet gleichzeitig vom Flügel aus das begleitende Orchester.
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Musikkollegium Winterthur
Leitung Willi Zimmermann Violine Ralph Orendain
Winterthurer Marionetten Leitung Ursula Bienz
Fatima und der Traumdieb?
Eine Erzählung von Rafik Schami, Musik von Wolfgang Amadeus Mozart und Alfred Schnittke
Fatima sucht Arbeit im schönen Schloss. Der Schlossherr ist entzückt: Wenn du eine Woche hier arbeitest, ohne dass es Ärger gibt, dann bekommst du als Lohn ein Goldstück. Doch die kluge Fatima will mehr als Gold. Von ihrem Bruder weiss sie nämlich, dass der Schlossherr ein finsterer Geselle ist, weil er den Menschen Träume stiehlt und diese im Schloss verwahrt. Diese Träume will sie befreien. Kurzerhand überlistet sie den Schlossherrn, und es gelingt ihr, das "verbotene Zimmer" zu öffnen und die Träume frei zu lassen.
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So, 5. September 2010 | 19.00 h | Premiere
Di, 7. September 2010 | 19.30 h
Fr, 10. September 2010 | 19.30 h
So, 12. September 2010 | 14.30 h
Di, 14. September 2010 | 19.30 h
Schweizerische Erstaufführung
Musikkollegium Winterthur Musikalische Leitung Zsolt Hamar
Inszenierung Felix Breisach
«Der Stein der Weisen oder Die Zauberinsel»
Eine heroisch-komische Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 –1791), Emanuel Schikaneder (1751–1812) u.a.
Libretto von Emanuel Schikaneder
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Mit Monika Schärer und Gerd Haffmans
Monika Schärer und Gerd Haffmans lesen aus diversen (erotischen) Briefwechseln zwischen Mozart und seiner Cousine, dazu gibt’s ein Brunch-Buffet, das keine Wünsche übrig lässt. Vorstellung im Festsaal.
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Ich profitiere vom 4*-Hotelkomfort zum 3*-Preis und buche bei Winterthur Tourismus
Tel. +41 (0)52 267 67 00, Stichwort «Mozart».
Unsere Pässe für die Veranstaltungen des Musikkollegiums Winterthur innerhalb des Mozart-Festes finden Sie hier:
Mozart Clarinet Concerto – Sinfonia Concertante,
Sinfonia No. 31
Klarinette Fabio Di Càsola | Leitung Douglas Boyd
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