Steven Isserlis spielt Dutilleux

CHF
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Leitung
Douglas Boyd
Violoncello
Steven Isserlis
Leitung
Douglas Boyd
Violoncello
Steven Isserlis

Claude Debussy

"Prélude à l'après-midi d'un faune" (1894) Fassung von David Walter (1990)

Henri Dutilleux

"Tout un monde lointain" für Violoncello und Orchester

Ralph Vaughan Williams

Sinfonie Nr. 5 D-Dur
Abonnementskonzert
Stadthaus Winterthur
Abo 10/6
  • Beginn 19:30 Uhr
  • Ende gegen 21.30 Uhr

18.45 Uhr

Konzerteinführung mit Severin Kolb

Dieses Konzert wird durch die Rychenberg-Stiftung dank einer grosszügigen Schenkung von Frau Nanni Reinhart ermöglicht.

Erleben Sie den britischen Meistercellisten Steven Isserlis in einem Schlüsselwerk der neueren Celloliteratur. Henri Dutilleux komponierte "Tout un monde lointain" als Auftragswerk für Mstislaw Rostropowitsch. Jedem der fünf Sätze stellte der Komponist als Motto einen Vers aus Charles Baudelaires "Les Fleurs du Mal" voran. Auch den Werktitel hat er dieser Gedichtsammlung entlehnt: "Tout un monde lointain, absent, presque défunt …" heisst der vollständige Vers, "eine ganze Welt, sehr weit entlegen, fast gestorben". Dieser Titel soll aber weniger auf programmatische Inhalte, sondern mehr auf einen geistigen Kontext hinweisen, den der Komponist rein musikalisch deutet. Dadurch wird die poetische Wesenhaftigkeit, aber auch das Utopische dieser Musik betont: Der leidenschaftlich virtuose Celloklang wirkt berauschend wie Baudelaires Sprache.

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